Darum macht uns der Winter müde

Wintermodus an

Weniger Licht, mehr Melatonin: Dein Körper schaltet in den "Winterschlaf-Modus". Erfahre, welche Prozesse im Gehirn ablaufen und mit welchen einfachen Tricks du deine innere Uhr wieder in Takt bringst!

Melatonin und der fehlende Licht-Kick

Im Winter sind die Tage kürzer und die biologische Nacht dauert länger. Dieses veränderte Verhältnis zwischen Hell und Dunkel hat direkte Auswirkungen auf deinen Körper. Weniger Tageslicht lässt deinen Körper nämlich automatisch mehr Melatonin ausschütten, und genau dieses Hormon macht uns müde. Zudem fehlt dir morgens das klare Aufsteh-Signal durch das Sonnenlicht. Deshalb fühlen sich viele Menschen tagsüber schläfriger und kommen nur schwer in die Gänge.

 

Dein natürliches Winterschlaf-Gefühl

Obwohl Menschen keinen Winterschlaf halten, ähnelt unser Verhalten in der dunklen Jahreszeit oft dem eines Ruhezustands. Viele Menschen schlafen im Winter tatsächlich länger und berichten von intensiveren Träumen. Studien zeigen, dass sich die REM-Phasen in der zweiten Nachthälfte verlängern. Dies ist die Phase, in der wir besonders lebhaft träumen und emotional erlebte Dinge verarbeiten. Dieses "Winterschlaf-Gefühl" ist also eine ganz natürliche Reaktion deines Körpers auf den Lichtmangel.

 

So verbesserst du deinen Schlaf-Reset

Du kannst aktiv etwas gegen die Wintermüdigkeit tun. Weniger Tageslicht, zu wenig Bewegung und eine gedrückte Stimmung verschlechtern im Winter häufig die Schlafqualität. Du kannst deinen Schlaf jedoch verbessern, indem du täglich für ausreichend Tageslicht sorgst. Wichtig sind außerdem regelmäßige Bewegung und feste Schlafzeiten. Achte darauf, dass dein Schlafzimmer kühl und gut gelüftet ist, und vermeide Bildschirmlicht kurz vor dem Schlafen. All diese Maßnahmen helfen dabei, deine innere Uhr im Takt zu halten.

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