Das ändert sich im Februar

Bundestagswahlen, KI-Vorschriften & Gartenarbeit

Im Februar steht nicht nur der Fasching an, es ändert sich auch einiges im Land. Von Politik bis zum nächsten Supermodel.

Kleinerer Bundestag

Ganz Deutschland schaut gespannt auf den 23. Februar, wenn die vorgezogenen Neuwahlen der gescheiterten Bundesregierung stattfinden. Und hier wird zum ersten Mal das veränderte Wahlrecht für den Bundestag in Kraft gesetzt. Denn dieser wird ordentlich schrumpfen, die sogenannten Ausgleichs- und Überhangmandate fallen komplett weg. Statt 733 Mandate in dieser Legislaturperiode gibt es dann in der neuen Regierung nur noch 630 Sitze.

Neue Vorschriften für KIs

Ab Februar müssen sich auch KI-Anwendungen an einige Regeln mehr halten. Durch den „AI Act“ werden Programme verboten, die gegen menschliche Grundrechte verstoßen, wie beim Social Scoring in China. Beispiele, die auch Privatpersonen betreffen, sind etwa Erhöhungen von Krankenkassenbeiträgen durch KI-Daten oder die Bewertung von Bewerbern bei Unternehmen oder Vermietern durch KI-Erfassung. Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter hinsichtlich der neuen Gesetze schulen.

Weniger Geld für Solarstrom

Neue Solaranlagen sollten noch ganz schnell fertig gebaut werden. Denn ab Februar steht die nächste halbjährliche Kürzung der Solarstromvergütung um ein Prozent an. Da diese Regelung nur neue Anlagen betrifft, bekommen auch nur deren Betreiber weniger Geld für ihre Netzeinspeisung. Wer da nicht mitmachen möchte, sollte sich selbst um die Vermarktung seines Stroms kümmern.

Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst

Da kommt Freude auf im öffentlichen Dienstsektor, Gehälter für Arbeitnehmende steigen dort um 5,5 Prozent. Das sind die Auswirkungen der Tarifverhandlungen aus dem Jahr 2023. Über die gesamte Laufzeit steigen die Bezüge sogar um elf Prozent. Damit soll die Attraktivität der Branche steigen und höhere Lebenshaltungskosten ausgeglichen werden.

Hochauflösendes Fernsehen wird teurer

Gebühren für HD-Plus Abonnements bei vielen privaten Sendern steigen um bis zu 15 Prozent. Wer also beispielsweise RTL oder Sat.1 über Satellit oder Kabel empfängt, muss sich auf teurere Rechnungen einstellen. Die öffentlich-rechtlichen Anbieter und alle Streamingangebote sind davon nicht betroffen.

Letzte Chance für größere Gartenarbeiten

Wer seine Hecke vor dem Sommer zurückschneiden möchte, muss das im Februar noch tun. Auch Sträucher, Laub- und Nadelbäume fallen in das Bundesnaturschutzgesetz, um brütende Vögel und ihre Nester zu schützen. Form- und Pflegeschnitte dürfen aber auch über die warmen Monate getätigt werden.

Fast ein Arbeitstag weniger

Da 2025 kein Schaltjahr ist, fällt dieser Monat im Vergleich zum Vorjahr wieder kürzer aus, der 29. Februar muss weichen. Was für alle Arbeitnehmer bedeutet: 0,7 Arbeitstage im Jahresschnitt weniger. Neben der Belegung der Feiertage ist dafür eben hauptsächlich der kurze Februar verantwortlich.

Doppelter Catwalkspaß

Am 13. Februar geht auch Heidi Klums Traditionsformat „Germany’s Next Topmodel“ wieder los. Diesmal können sich alle Hardcore-Fans auf die doppelte Ladung aufstrebender Models freuen, denn die Sendung kommt dieses Frühjahr gleich zweimal pro Woche. Dienstags versuchen die männlichen Kandidaten ihr Foto von der „Modelmama“ zu bekommen, am Donnerstag schickt Heidi Klum dann die Mädels auf den Laufsteg.

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