Wo früher Hecken, Laubhaufen und naturnahe Gärten zu finden waren, behindern heute Steine, Zäune und Straßen seinen Lebensraum. Genau deshalb gibt es den Igelhilfeverein Osterberg. Seit Kurzem hat der Verein eine eigene Igelstation in Weiler bei Osterberg eröffnet. Dort werden hilfsbedürftige Tiere von ehrenamtlichen Mitgliedern versorgt, medizinisch behandelt und wenn möglich wieder ausgewildert. Finanziert wird die gesamte Arbeit ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge, öffentliche Fördergelder erhält der Verein nicht.
Warum brauchen Igel überhaupt Hilfe?
Die Zahl der Igel geht seit Jahren zurück. Ihr Lebensraum schrumpft, gleichzeitig lauern immer mehr Gefahren. Besonders problematisch sind Mähroboter, Motorsensen und Laubsauger. Sie können die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere schwer verletzen oder sogar töten. Auch im Straßenverkehr kommen jedes Jahr unzählige Igel ums Leben.
Hinzu kommt, dass aufgeräumte Gärten mit Schotterflächen, blickdichten Zäunen und fehlenden Hecken den kleinen Tieren kaum noch Nahrung oder Versteckmöglichkeiten bieten.
Der Igel ist seit Millionen Jahren auf der Erde zu Hause. Dennoch war sein Überleben vermutlich noch nie so schwer wie heutzutage: Aufgeräumte Gärten und technische Helfer wie Mähroboter können für die Tiere zur Todesfalle werden. Das Schöne ist: Jeder noch so kleine Beitrag zählt. Ein kleiner Durchgang im Gartenzaun, ein Laubhaufen in der Ecke oder der Verzicht auf den nächtlichen Mähroboter können bereits einen großen Unterschied machen.
Und wer noch mehr tun möchte, kann den Igelhilfeverein Weißenhorn mit einer Spende, einer Mitgliedschaft oder einem Auswilderungsplatz unterstützen. Denn jeder gerettete Igel ist ein kleiner Erfolg für den Artenschutz, direkt vor unserer Haustür.
Die gute Nachricht: Jeder Garten kann ein kleines Stück Lebensraum zurückgeben. So könnt ihr euren Garten igelfreundlich machen:
Ein naturnaher Garten muss dabei nicht unordentlich sein. Schon eine kleine naturbelassene Ecke kann für einen Igel einen großen Unterschied machen.
Wann braucht ein Igel wirklich Hilfe?
Nicht jeder Igel, den man sieht, muss gerettet werden. Ein gesunder Igel, der nachts unterwegs ist, sollte in Ruhe gelassen werden. Anders sieht es aus, wenn ein Tier tagsüber herumirrt, verletzt ist oder regungslos am Wegesrand liegt. Auch stark abgemagerte Jungtiere benötigen häufig Hilfe. In solchen Fällen sollte möglichst schnell Kontakt zu einer Igelstation aufgenommen werden.
Der Verein sucht Unterstützung
Die Arbeit in der Igelstation ist aufwendig und sie wird komplett ehrenamtlich geleistet. Deshalb freut sich der Igelhilfeverein über jede Form der Unterstützung.
Gesucht werden Menschen, die:
Gerade diese Auswilderungsplätze werden dringend benötigt. Viele Igel können nach ihrer Genesung nicht an ihren ursprünglichen Fundort zurückgebracht werden. Deshalb sucht der Verein naturnahe Gärten, in denen sich die Igel wohlfühlen können. Die zukünftigen Igel-Paten werden dabei vom Verein begleitet und eingewiesen.
Der Igel ist seit Millionen Jahren auf der Erde zu Hause. Dennoch war sein Überleben vermutlich noch nie so schwer wie heutzutage: Aufgeräumte Gärten und technische Helfer wie Mähroboter können für die Tiere zur Todesfalle werden. Das Schöne ist: Jeder noch so kleine Beitrag zählt. Ein kleiner Durchgang im Gartenzaun, ein Laubhaufen in der Ecke oder der Verzicht auf den nächtlichen Mähroboter können bereits einen großen Unterschied machen.
Und wer noch mehr tun möchte, kann den Igelhilfeverein Weißenhorn mit einer Spende, einer Mitgliedschaft oder einem Auswilderungsplatz unterstützen. Denn jeder gerettete Igel ist ein kleiner Erfolg für den Artenschutz, direkt vor unserer Haustür.