Der 1. FC Heidenheim hat im Abstiegskampf der Bundesliga ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Bayer 04 Leverkusen holte der FCH ein 3:3 – und das nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand.
Die Gäste aus Leverkusen wirkten lange abgeklärt und effizient. Malik Tillman (22.) und Patrik Schick (35.) brachten die Werkself früh in Führung. Zur Pause sah vieles nach einer klaren Angelegenheit aus.
Doch Heidenheim kam verändert aus der Kabine. Hennes Behrens (56.) brachte den FCH zurück ins Spiel, ehe Marvin Pieringer per Elfmeter (72.) ausglich. Zwar traf Schick erneut zur Führung (79.), doch Heidenheim hatte die Antwort parat: Pieringer (85.) köpfte nach einer Ecke zum 3:3 ein.
Ein Spiel, das vor allem eines zeigt: Heidenheim lebt noch – und kann auch gegen Top-Teams bestehen.
Parallel dazu sendete der SSV Ulm 1846 Fußball in der 3. Liga ein wichtiges Signal. Beim Tabellenzweiten Energie Cottbus holten die Spatzen ein 1:1 – und waren dabei lange sogar näher am Sieg.
Ulm begann mutig und diszipliniert. Die Führung fiel nach einer starken Kombination: Leon Dajaku (21.) vollendete einen schnell vorgetragenen Angriff zur verdienten Führung.
In der Folge verteidigte der SSV kompakt und ließ kaum Chancen zu. Erst in der 77. Minute fiel der Ausgleich – und der eher glücklich. Engelhardt traf nach einer Flanke mit der Schulter zum 1:1.
In der Schlussphase hielt Ulm dem Druck stand und sicherte sich einen Punkt, der vor allem für die Moral enorm wichtig ist.
Für die Region ist das ein klares Momentum – sportlich wie emotional.