Digitalisierung hilft Bauern beim Klimanwandel

Der Biohof Häge testet in Langenau zusammen mit dem Digitalisierungszentrum Ulm, Alb-Donau, Biberach und der ortsansässigen Firma IT Engineering Reith UG den Einsatz von smarten IoT (Internet of Things) Sensoren in der Landwirtschaft.

Aktuell werden Öffnungssensoren zum Überwachen von Hof- und Hallentoren, Luftfeuchte- und Temperatursensoren für die Lagerhallen der Kartoffeln sowie Füllstandssensor zur Überprüfung der Futtersilos eingesetzt. „Es freut mich, dass die Landwirtschaft die Vorteile der Digitalisierung erkennt. So können Betriebe effizienter wirtschaften. Das schont nicht nur Ressourcen und die Umwelt, sondern auch die Geldbeutel der Bauern.“ so Kress (Fachberater für IoT im Digitalisierungszentrum).

Außerdem wurden Sensoren zur Messung der Bodenfeuchte und der Bodentemperatur auf den Feldern installiert. Das zugehörige Dashboard zur Überwachung per PC & Handy hat die Firma IT Engineering Reith programmiert. Hier lassen sich individuelle Steuerungs- und Benachrichtigungsregeln einrichten, so dass bei Bedarf gewässert werden kann.

Das Digitalisierungszentrum stellt für das Pilotprojekt die entsprechenden Sensoren zur Verfügung. Unternehmen aus der Region können sich bei Interesse rund um das Thema IoT kostenlos beim Digitalisierungszentrum informieren.

Der Biohof Häge beschäftigt sich schon seit längerem mit der Digitalisierung und setzt im Betrieb auch schon Feldroboter zur Automatisierung ein. So trägt die Digitalisierung einen kleinen Teil dazu bei, dass sich Verbraucher auch in Zukunft auf regionale und klimafreundliche Lebensmittel aus der direkten Region verlassen können.

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