Donaugeschichten statt Donaufest

Wegen der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm ausgefallen. Durch kreative Ideen, neue kulturelle Formate, digitale Medien und gezielte Berichterstattung soll die Botschaft der kultur- und menschenverbindenden Donau trotzdem erhalten und kommuniziert werden.

Die Donau gilt als Symbol für europäische Zusammenarbeit. Das ist auch das Leitmotiv des Internationalen Donaufests Ulm/Neu-Ulm, das 2020 der Pandemie zum Opfer gefallen ist: es ist ersatzlos ausgefallen. Die „Donaugeschichten“ sollen das ersetzen: Kreative Ideen, neue kulturelle Formate, digitale Medien und gezielte Berichterstattung soll die Botschaft der kultur- und menschenverbindenden Donau trotzdem erhalten und kommunizieren.

Im Innenhof des Museums Ulm werden dafür Live-Schaltungen und Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern aus den aktuellen Europäischen Kulturhauptstädten im Donauraum präsentiert. In den anschließenden Podiumsgesprächen informieren KünstlerInnen und KulturmacherInnen mit Bezug zu diesen Donauländern aus Ulm und der Region über die kulturelle, politische und gesellschaftliche Situation in Kroatien, Serbien, Rumänien und Ungarn. Die Schaltungen in deutscher Sprache werden von Dr. Márton Méhes (Wien) und Peter Langer (Ulm) moderiert. Und auch auf der Wilhemsburg und sogar im Kino wird gefeiert.

Das Programm

Dienstag, 28. Juli, 18 Uhr: Live-Schaltung aus dem Ulmer Museum nach Rijeka 2020 (Kroatien) mit der Tanzkünstlerin Ivana Kalc und anschließendem Podiumsgespräch. Musik: Gypsie-Jazz vom Bobby Guttenberger – Trio, sowie Michael Moravek (Gitarre)

Mittwoch, 29. Juli, 18 Uhr: Live-Schaltung nach Temeswar 2021 (Rumänien) mit dem Schriftsteller Arnold  Schlachter und anschließendem Podiumsgespräch. Musik: Monika Bothe (Akkordeon), sowie Michael Moravek (Gitarre) und Peter Schwaderer (Oboe / Englisch Horn)

Donnerstag, 30. Juli, 18 Uhr: Live-Schaltung nach Novi Sad 2021 (Serbien) mit der bildenden Künstlerin Izabela Maši? und anschließendem Podiumsgespräch; Musik: Monika Bothe (Akkordeon) sowie Michael Moravek (Gitarre) und Peter Schwaderer (Oboe / Englisch Horn)

Freitag, 31. Juli, 18 Uhr: Live-Schaltung nach Veszprém 2023 (Ungarn) mit dem künstlerischen Leiter des Kulturhauptstadt-Programms, dem Filmemacher und Schriftsteller Can Togay und anschließendem Podiumsgespräch. Musik: Gypsie-Jazz von und mit dem Bobby Guttenberger-Trio sowie Michael Moravek
(Gitarre)

Sonntag, 2. August, ab 17 Uhr: „Cafe Duna“ im Cafe Gustaff in der Ulmer Herrenkellergasse; in der musikalischen Lesung geht es über das Budapester Kaffeehaus, die Braut von Endre Ady und die Melancholie des Markknochens. Es lesen Peter Heeg und Peter Langer. Monika Bothe spielt dazu Akkordeon.

Samstag 15.08.2020, 20.00 auf der Wilhelmsburg Ulm: Open Air Live-Konzert auf der Wilhelmsburg »Siti Hlapci«; seit 20 Jahren ist Siti Hlapci, die Formation um Sänger „Tadiman“, die Speerspitze des Reggaes in der Region des ehemaligen Jugoslawien. Mit Texten über soziale Aufgeschlossenheit, Einheit und Geschichten aus dem einfachen Leben stehen sie, nicht nur musikalisch, in der Tradition der großen Vorbilder Jamaikas. Ihre Auftritte, die sie auf zahlreiche Festivals in ganz Europa performt haben sprühen vor Spielfreude und sind bekannt für ausschweifende Tanzpartys und Publikumschöre. Für Ulm verspricht die Formation einen ausgiebigen musikalischen Querschnitt durch die Bandgeschichte und Titel aus dem brandneuen Tadiman Solo-Album „Soldiers of LOVE“. Der Eintritt ist frei.

Alle Infos zu den Donaugeschichten finden Sie hier.

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