Donaurieden: Polizei erwischt bei Kontrolle nicht nur Drogenfahrer

Großkontrollen im Feierabendverkehr

Sieben Fahrerinnen und Fahrer mussten am Mittwochnachmittag eine Blutprobe abgeben, da bei ihnen ein Schnelltest den Verdacht auf einen verbotenen Drogenkonsum positiv anschlug.

 Zwischen 15 und 19 Uhr kontrollierte die Polizei den Verkehr auf der Bundesstraße 311 bei Donaurieden. Insgesamt 57 Fahrzeuge wurden aus dem Verkehr auf den Parkplatz herausgewunken, damit die Fahrzeuge und die Fahrer eingehend kontrolliert werden können. Dutzende Polizeibeamte hatten dazu eine große Kontrollstelle eingerichtet, an der zehn Fahrzeuge gleichzeitig kontrolliert werden konnten.

Bei mehr als jeder zehnten Kontrolle bestand der Verdacht auf einen Drogenkonsum, in einer Mobiltoilette musste daher eine Urinprobe abgegeben werden. Eine Ärztin nahm bei positivem Schnelltest vor Ort Blut ab, während erfahrene Fahnder die vorgelegten Dokumente auf Echtheit überprüften, zwei Polizeihunde schnüffelten in den Fahrzeugen nach Drogen. Bei einem positiven Schnelltest wurde die Weiterfahrt für 24 Stunden untersagt, daher mussten sich die Autofahrer von der Kontrollstelle abholen lassen oder liefen die Reststrecke zu Fuß nach Hause.

Neben dem siebenfachen Drogenverdacht wurde auch noch ein Paar kontrolliert, dass seine beiden kleinen Kinder ohne Kindersitze transportierte. An der Kontrollstelle war die Fahrt vorerst beendet, Frau und Kinder stiegen aus, damit der Mann zurückfahren konnte, um die beiden fehlenden Kindersitze zu holen. Ganz besonders auffällig verhielten sich zwei andere Autofahrer, die von der Gegenfahrbahn aus mit ihrem Smartphone die Kontrollaktion fotografiert hatten, auch die beiden wurde umgehend kontrolliert und bekommen für die unzulässige Nutzung des Mobiltelefones jeweils einen Bußgeldbescheid. Das Polizeipräsidium Ulm wird auch zukünftig mit solchen Großkontrollen im Feierabendverkehr gezielt nach missbräuchlicher Drogennutzung suchen.

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