In Donaustetten entstehen gerade vier Hoffnungshäuser der Hoffnungsträger Stiftung. Ab Frühjahr 2027 können die 38 Wohnungen bezogen werden. Circa 110 Menschen können dann in diesen Wohnungen leben. Doch in einem Hoffnungshaus zu leben, ist nicht das gleiche wie das Leben in einer normalen Wohnung. Der Leiter des Standortes und Mitarbeiter der Hoffnungsträger Stiftung Thomas Röhm beschreibt das Leben eher so:
Ein Hoffnungshaus ist ein integratives Wohnprojekt, bei dem Menschen aus verschiedenen Kulturen und verschiedenen Religionen zusammenkommen und miteinander und füreinander unterwegs sind, zusammen sind und so eine Gemeinschaft entsteht und die Gesellschaft neu gedacht wird.
Alle Gebäude sind so ausgerichtet, dass sich die Mieter gegenseitig oft sehen und über den Weg laufen. Aber nicht nur das. Die Balkone sind beabsichtigt in dieselbe Richtung wie die Haustür gerichtet. Zudem hat man auf seinem eigenen Balkon die Sicht auf die Balkone der anderen Häuser. Das Besondere aber sind die Räume der Begegnung: Dies sind ein Gemeinschaftsraum, eine Gemeinschaftsküche, ein Außenbereich mit kleinem Spielplatz und genügend Sitzmöglichkeiten, eine Grillstelle und ein Balkon mit Tischtennisplatte.
Der Bauherr dieses Hoffnungshauses ist die Familie Merckle. Der Familie war es ein Anliegen, in Ulm ein Hoffnungshaus zu errichten, deshalb finanziert sie auch den kompletten Bau. Die Stiftung selber ist nach dem Bau verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung des Wohnkonzeptes.
Wichtig zu wissen ist, dass 70 % der Wohnungen an Menschen mit Wohnberechtigungsschein gehen.