Vierjähriger dramatisch aus Mindel gerettet

In Burgau ist ein Kind nur durch viel Glück und dem beherzten Eingreifen eines 64-jährigen mit dem Leben davongekommen.

Es war gegen halb zwei am Sonntagmittag, eine Mutter verlor ihren Sohn kurz aus den Augen und ausgerechnet genau in diesem Moment, fiel der Vierjährige in die Mindel, trieb ab und ging unter. Zwei Zeugen sehen das, verlieren den Jungen aber aus den Augen.

Am Wasserwerk, 30 Meter weiter, ist zufällig der Kraftwerksbetreiber Ludwig M. und sein Mitarbeiter Davud M.

Die beiden Kraftwerksarbeiter haben uns geschildert, wie sie dieses Unglück erlebt haben:

Gerade reinigen die beiden Arbeiter den Wasserrechen, der das Treibgut aus dem Wasser holt. Ludwig M. sieht ein Paar Kinderschuhe und ein Kinderspielzeug im Wasser und denkt noch, dass das ab und zu mal vorkommt und tut etwas, das er sonst eigentlich nicht tut: Er aktiviert den Rechen manuell um das Treibgut aus der Mindel zu holen.

Als der Rechen langsam das Treibgut aus dem Wasser hieft, dachten zuerst beide, da hätte jemand eine große Puppe ins Wasser geworfen, dann sieht Ludwig M. menschliche Haare und stoppt sofort die Maschine, holt einen Besen, greift damit dem dort treibenden Kind unter die Schulter und zieht es zu sich. Es war pures Glück, dass der Rechen das Kind erwischt hat, hätte es tiefer gelegen, hätte es der Rechen zerquetscht. Beide Mitarbeiter dachten zunächst, das Kind sei tot: Es war blau, aufgedunsen und blutiger Schaum kam aus Nase und Mund. Davud M, nahm das lebslose Kind und handelte sofort.

Davud M. begann mit den Erstmaßnahmen und versuchte das Kind wiederzubeleben. Zur gleichen Zeit verständigte Ludwig M. die Rettungskräfte. Davud M. meinte, das Kind war ganz kalt und blass, doch er hatte nichts zu verlieren und hat mit der Herzmassage weitergemacht. 15 Mal drücken, dann 2-3 Mal beatmen, nach knapp 2 Minuten der Wiederbelebung hätte das Kind die Augen aufgemacht und laut zu weinen begonnen. Ein gutes Zeichen.

Davud M. hat dem Kind das Leben gerettet.

Ein Hubschrauber bringt das Kind in eine Klinik, es ist mittlerweile, zum Glück, außer Lebensgefahr.

 

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