Dramatischer Abbruch beim Deutschen Musikfest in Neu-Ulm

Räumung und Evakuierung

Ein aufziehendes Unwetter erforderte eine sofortige Beendigung der Feierlichkeiten und die rasche Räumung des Veranstaltungsortes.

Dramatischer Abbruch beim Deutschen Musikerfest in Neu-Ulm: Unwetter führt zur schnellen Räumung und Evakuierung

Im Rahmen des deutschen Musikerfests in Ulm und Neu-Ulm wurde am Abend des 31. Mai die Preisverleihung der Deutschen Meisterschaft in Spielleutemusik in der Neu-Ulmer Innenstadt am Petrusplatz abgehalten. Trotz der hervorragenden Organisation erwies sich Mutter Natur als unvorhergesehene Herausforderung, die zu einem drastischen Abbruch der Veranstaltung führte.

Bereits ab 19 Uhr strömten musikbegeisterte Menschenmengen zur Preisverleihung, die dank der Polizeipräsenz der Polizeiinspektion Neu-Ulm sicher abgehalten werden konnte. Der Zulauf war überwältigend; gegen 20:00 Uhr verfolgten mehrere tausend Menschen das Spektakel vor Ort.

Jedoch sollte dieses musikalische Ereignis nicht ungestört bleiben. Um 20:15 Uhr verkündete der Veranstalter die unliebsame Nachricht: Ein aufziehendes Unwetter erforderte eine sofortige Beendigung der Feierlichkeiten und die rasche Räumung des Veranstaltungsortes. In einer koordinierten Aktion sperrten die eingesetzten Polizeikräfte die Augsburger Straße, um einen sicheren Abfluss der Zuschauer zu gewährleisten.

Ein nicht unerheblicher Teil der Besucher, etwa 800 Personen, verharrte jedoch vor Ort, um auf ihre Busse zu warten. Dank der akribischen Zusammenarbeit der Polizei und der Rettungsdienste wurden diese verbleibenden Gäste sicher in die Tiefgarage am Petrusplatz geleitet. Weitere Vorkehrungen wurden getroffen, und in Abstimmung mit dem Stadtpfarrer von Neu-Ulm konnten die Personen schließlich in die St. Johann Baptist Kirche evakuiert werden. Dort fanden nicht nur Schutz vor dem drohenden Unwetter, sondern die Feierlichkeiten hinsichtlich der Deutschen Meisterschaft konnten auch weitergeführt werden.

Glücklicherweise gab es keine Verletzten aufgrund der Wetterbedingungen. Der Rettungsdienst musste allerdings zwei Personen behandeln, die kurzfristig eine Panikattacke bzw. einen Asthmaanfall erlitten. Beide Vorfälle wurden schnell und sicher vor Ort bewältigt.

Gegen 22:00 Uhr bestiegen die letzten Teilnehmer schließlich ihre Busse und verließen die Schauplätze des denkwürdigen Abends. Ein großes Dankeschön gilt dem koordinierten Einsatz der Sicherheitskräfte und den Rettungsdiensten, die sicherstellten, dass die Veranstaltung trotz der Herausforderung des Wetters sicher und geordnet zu Ende geführt werden konnte.

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