DRK-Streik in Ulm und Oberschwaben: Versorgung gesichert, Druck steigt

„Es geht nicht nur um Geld, sondern um Wertschätzung und Gerechtigkeit.“

DRK-Beschäftigte im Bezirk Ulm-Oberschwaben streiken heute. Laut ver.di sind Einrichtungen in Ulm und den Kreisen Heidenheim, Alb-Donau, Ravensburg und Friedrichshafen betroffen.

Am heutigen Donnerstag, 3. Juli treten zahlreiche Beschäftigte des Deutschen Roten Kreuzes im ver.di-Bezirk Ulm-Oberschwaben in den Streik. Die Arbeitsniederlegung betrifft Einrichtungen in Ulm und in den Kreisen Alb-Donau, Heidenheim, Ravensburg und Friedrichshafen. Die Gewerkschaft ver.di will damit den Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden DRK-Tarifrunde erhöhen.

„Es geht nicht nur um Geld, sondern um Wertschätzung und Gerechtigkeit.“

Trotz zwei Verhandlungsrunden liegt laut ver.di noch immer kein akzeptables Angebot auf dem Tisch. Zwar habe es geringe Entgeltvorschläge gegeben, doch zentrale Forderungen – insbesondere für Notfallsanitäter und den Sozial- und Erziehungsdienst – blieben unbeantwortet oder würden gar abgelehnt.

Die Gewerkschaft fordert unter anderem acht Prozent mehr Lohn, mindestens aber 350 Euro monatlich, sowie bessere Vergütungen für Auszubildende und eine höhere Eingruppierung für Notfallsanitäter.

ver.di betont, dass alle betroffenen Einrichtungen Notdienstvereinbarungen abgeschlossen haben. Die Notfallversorgung der Bevölkerung sei deshalb jederzeit gesichert.

Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 9. und 10. Juli angesetzt. Ob es weitere Streiks geben wird, ist offen. Die Botschaft der Beschäftigten ist klar: „Es geht nicht nur um Geld, sondern um Wertschätzung und Gerechtigkeit.“

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