Ehinger Prozess um tödlichen Gerüstunfall gestartet

Zwei Menschen starben damals

In Ehingen (Alb-Donau-Kreis) hat heute der Prozess um einen tödlichen Gerüstunfall im Zementwerk Schelklingen begonnen.

Sieben Leute sind wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. 2018 war bei Sanierungsarbeiten an einem Ofen des Zementwerks ein 40 Meter hohes Baugerüst eingestürzt. Vier der sechs Beschäftigten auf dem Gerüst konnten sich retten. Ein 20- und ein 40-Jähriger starben.

Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft waren damals zwei Firmen an dem Unglück beteiligt. Demnach stellte eine Firma das Baugerüst nicht ordnungsgemäß auf. Mitarbeitende der zweiten Firma hätten ihre Mitarbeiter auf das Gerüst geschickt, obwohl sie wussten, dass dieses nicht sicher war.

Zum Auftakt des Prozesses machten die Angeklagten Medienberichten zufolge keine Angaben. Es sind drei weitere Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird Ende März erwartet.

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