Eichenprozessionsspinner breitet sich in Schwaben aus

Raupenbefall an Eichen

Inzwischen sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners vielen Menschen bekannt. Und vor allem ihre sichtbaren Netze in den Bäumen. Neue Befälle gibt es in Neu-Ulm und Biberach.

Er befällt Eichen und das in nicht geringer Anzahl. Der Eichenprozessionsspinner wird für Schwaben zum Problem. Die Raupen des Schmetterlings sorgen bei Berührung für Ausschläge oder sogar schwere gesundheitliche Beschwerden für Menschen.

Spielplatz und Bank abgesperrt

Im Neu-Ulmer Glacispark sind die Raupen jetzt auch aufgetaucht. Rund um den Spielplatz sind einige Eichen befallen, daher hat die Stadt einen Teil des Spielbereichs abgesperrt. Schon am Donnerstag sollen die Raupen professionell entfernt werden, danach soll der Spielplatz wieder vollständig geöffnet werden.

Auch im Burrenwald in Biberach ist ein aktueller Befall mit dem Eichenprozessionsspinner festgestellt worden. Betroffen ist ein Gehölz direkt an einer Sitzbank. Auch hier wurde der Bereich gesperrt.

Raupen können Haut und Atemwege reizen

Der Eichenprozessionsspinner kann durch seine feinen Brennhaare gesundheitliche Beschwerden auslösen. Möglich sind unter anderem Hautreizungen, Juckreiz oder Atembeschwerden. Die Raupen treten vor allem an Eichen in hellen und sonnigen Bereichen auf. Dazu gehören Waldränder, Wege, Parks und Grünflächen. Besonders häufig sind sie zwischen Mai und Juli zu finden. Die Brennhaare können aber auch später noch in den Nestern bleiben.

Raupen und Gespinste sollten nicht angefasst werden. Auch Hunde sollten von befallenen Stellen ferngehalten werden. Wer möglicherweise Kontakt mit Brennhaaren hatte, sollte betroffene Hautstellen gründlich waschen und die Kleidung wechseln.

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