Elefanten in der Wilhelma müssen warten

Mehr Platz für die Tiere

Die Energiekrise stoppt vorerst die Elefantenwelt in der Wilhelma.

Die geplante Elefantenwelt in der Wilhelma sollte weltweit einzigartig werden. Ein Leuchtturmprojekt für den zoologisch-botanischen Garten in Stuttgart. Aber die Dickhäuter müssen sich gedulden. Das Land sieht im Doppelhaushalt 2023/2024 keine Mittel für einen Bau des wegweisenden Projekts. Lediglich die Planung und Infrastrukturmaßnahmen können in den beiden kommenden Jahren fortgesetzt werden. Eigentlich war geplant, die «Elefantenwelt» bis zum Jahr 2025 fertigzustellen. Einen großen Teil der Baukosten in Höhe von rund 44 Millionen Euro sollte das Land als Besitzer beisteuern, der Betrag wurde aber nicht in den Etat aufgenommen. Der Freundeskreis wollte zehn Millionen Euro beisteuern.

Für die finanziell bereits angeschlagene Wilhelma ist die erneute Verzögerung des Vorhabens ein weiterer Schlag, denn der geplante Bau gilt als Leuchtturmprojekt, mit dem die Elefantenhaltung in Stuttgart gesichert werden sollte. Ein Sprecher betonte allerdings, der Baustart verzögere sich «nur unwesentlich». Die seit vielen Jahr geplante Anlage soll mit 1,5 Hektar zehn Mal so groß werden wie das bisherige Angebot. Auf dem neuesten Stand der Zoologie soll es Platz geben für eine Herde mit bis zu 14 Tieren. Ergänzt werden soll die Anlage durch mehrere Hundert Quadratmeter Gebäudefläche und Außenfläche für weitere Tierarten sowie einen Gastrobereich.

 

 

Das könnte Dich auch interessieren

31.05.2026 Elchingen - Sensationsfund in der Donau Angler entdeckt versunkenes Auto in der Donau bei Oberelchingen Ein Angler hat am Samstagmittag in der Donau bei Oberelchingen ein versunkenes Auto entdeckt. Das Wrack lag auf Höhe der Firma Bosch Rexroth im Wasser. Feuerwehr, Wasserwacht, DLRG und THW waren rund sechs Stunden im Einsatz. Der Angler hatte das Fahrzeug mit seinem Echolot geortet und 29.05.2026 Achstetten: Pferd wirft Reiterin ab und prallt gegen Auto Weil es offenbar von einem Mülleimer aufgeschreckt wurde, hat ein Pferd in Achstetten (Kreis Biberach) seine Reiterin abgeworfen und ist anschließend gegen ein Auto gerannt. Die 19-Jährige blieb unverletzt, das Tier erlitt Schürfwunden an den rechten Vorder- und Hinterbeinen sowie an der Schulter, wie die Polizei mitteilte. Wer hat Vorfahrt auf dem Feldweg? Den Angaben 29.05.2026 Biberach: Großspende für den DRK-Rettungsdienst Geplant sind zwei konkrete Projekte, die mit der Spende der Firma Reck-Technik aus Betzenweiler umgesetzt werden sollen. Zum einen will das DRK die notfallmedizinische Ausstattung weiter modernisieren, zum anderen soll die digitale Vernetzung im Rettungsdienst ausgebaut werden. Ziel sei es, die Versorgungsqualität für Patienten zu erhöhen und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für Rettungsdienstpersonal und Notärzte nachhaltig 29.05.2026 Weitere Sicherheitsmaßnahmen in der Ulmer Innenstadt Seit Jahren ist es Thema in der Ulmer Innenstadt, jetzt kommen die nächsten Maßnahmen, damit an Brennpunkten das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zunimmt. Nach Angaben der Behörden hat sich die Kriminalitätslage auch an bekannten Treff- und Sammelplätzen der Betäubungsmittel- und Trinkerszene verbessert. Trotzdem sollen weitere Maßnahmen geprüft und umgesetzt werden. Schwerpunkte rund um Bahnhof und Sedelhöfe