Auf der A81 bei Leonberg ist am Wochenende erstmal Schluss mit freier Fahrt! Der Engelbergtunnel wird wegen Bauarbeiten gleich zweimal komplett gesperrt. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen. Wer in Richtung Stuttgart oder Würzburg unterwegs ist, muss also mehr Zeit einplanen.
Wann ist der Engelbergtunnel gesperrt?
Die Vollsperrungen gelten in folgenden Nächten:
Während dieser Zeiten geht in beiden Tunnelröhren nichts mehr.
Wer auf der A81 aus Richtung Würzburg kommt, wird ab der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach über Ditzingen und Leonberg umgeleitet.
Ab Sonntag, dem 4. Oktober, sollen tagsüber wieder alle drei Fahrstreifen in der Oströhre frei sein. Nachts kann es dort allerdings weiterhin zu Sperrungen kommen. In der Weströhre bleiben die Fahrstreifen dann auch nachts geöffnet.
Wichtig: In beiden Tunnelröhren gilt zunächst Tempo 60.
Auch auf der A8 gibt es Sperrungen
Nicht nur der Engelbergtunnel sorgt für Einschränkungen. Auch an der Anschlussstelle Leonberg-Ost und auf der Nebenfahrbahn der A8 in Richtung Karlsruhe wird gebaut.
Hier ist der betroffene Bereich bereits seit Donnerstag, dem 1. Oktober, um 20 Uhr komplett gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Mittwoch, den 7. Oktober, um 5 Uhr.
Zusätzlich wird die Verbindung von der A8 aus Richtung Karlsruhe auf die A81 in Richtung Würzburg nachts zwischen 21 und 5 Uhr gesperrt.
Wer aus Karlsruhe kommt und die A8 verlassen möchte, muss die Ausfahrt Leonberg-West nehmen und über die Südrandstraße fahren.
Für den Verkehr Richtung Würzburg führt die nächtliche Umleitung ab Leonberg-West über Leonberg und Ditzingen.
Nach sieben Jahren Sanierung ist das Ende in Sicht
Die Sanierung des Engelbergtunnels läuft mittlerweile seit knapp sieben Jahren. Im März 2026 hatte außerdem ein brennender Lkw-Anhänger zusätzliche Schäden an den Tunnelwänden und der Technik verursacht.
Inzwischen sind die Arbeiten im Tunnel laut Autobahn GmbH nahezu abgeschlossen. Als Nächstes stehen noch abschließende Tests der neuen Betriebstechnik an.
Insgesamt kostet die Sanierung rund 130 Millionen Euro.