In Ulm ist die mögliche Bombenentschärfung am Donaustadion vom Tisch. Bei den Sondierungen sind keine Blindgänger und keine Kampfmittel gefunden worden. Das hat die Stadt Ulm jetzt mitgeteilt.
Insgesamt wurden 15 mögliche Fundstellen im und am Donaustadion geöffnet und untersucht. Der Verdacht hatte sich nach der Auswertung alter Luftbilder und weiteren Untersuchungen des Untergrunds ergeben. Wegen der laufenden Umbauarbeiten musste geprüft werden, ob dort noch Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg liegen.
Statt Kampfmitteln fanden die Experten unter anderem alte Helme und verschiedene eisenhaltige Gegenstände.
Damit ist auch die geplante Evakuierung am Sonntag, 21. Juni 2026, nicht notwendig. Betroffen gewesen wären rund 2.000 Anwohner, außerdem die Bethesda Klinik und die Justizvollzugsanstalt Ulm. Beide Einrichtungen hatten sich bereits auf eine mögliche Räumung vorbereitet.
Die Stadt Ulm dankt allen Beteiligten für die Zusammenarbeit und die Vorbereitung.