Ein Skoda-Pkw und ein Opel-Kleintransporter kollidierten frontal. Die genaue Unfallursache wird derzeit noch intensiv ermittelt. Die Rettungskräfte erhielten den Notruf gegen 11:30 Uhr vormittags. Ein Bild der Zerstörung bot sich den ersten Helfern vor Ort. Markus Völk ist der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Erbach. Er schilderte die ersten Eindrücke von der unübersichtlichen Einsatzstelle. „Ein Pkw und ein Kleintransporter waren beteiligt“, erklärte Völk in einer ersten Stellungnahme. Weiter führte er aus: „Der Kleintransporter lag auf der Seite.“ Mutige Ersthelfer hatten bereits vorbildlich und schnell gehandelt. Sie befreiten die beiden Insassen aus dem stark demolierten Transporter.
Die Situation im zweiten Unfallfahrzeug war weitaus dramatischer. Im Skoda-Wrack waren zwei Personen schwer eingeklemmt. Sie konnten sich nicht selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Die Feuerwehr musste schweres hydraulisches Rettungsgerät einsetzen. Mit Schere und Spreizer kämpften sie sich zu den Verletzten vor. Anschließend wurde der umgekippte Opel-Transporter wieder aufgerichtet. So konnte sicher ausgeschlossen werden, dass weitere Personen darunter lagen.
Ein Großaufgebot von Rettungsdienst und Notärzten war im Einsatz. Vier Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren vor Ort, auch ein Rettungshubschrauber wurde zur Unfallstelle beordert. Doch für eine 81-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. Sebastian Schneider vom Rettungsdienst bestätigte die traurige Nachricht. „Eine Person ist leider ihren Verletzungen vor Ort noch erlegen“, sagte er. Die Beifahrerin im Skoda verstarb noch an der Unfallstelle.
Der Fahrer des Skoda wurde mit schwersten Verletzungen gerettet. Er wurde nach der Befreiung sofort medizinisch versorgt. Die beiden Insassen des Kleintransporters erlitten ebenfalls schwere Verletzungen. Alle drei Schwerverletzten wurden umgehend in nahegelegene Kliniken transportiert. Die L240 musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt werden. Die umfangreiche Vollsperrung dauerte mehrere Stunden lang an. Die Verkehrspolizei aus Laupheim hat die Ermittlungen aufgenommen.