Erbach: Frontal-Crash bei Ringingen fordert Todesopfer

Tödlicher Unfall

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Freitagvormittag auf der Landesstraße 240 bei Erbach-Ringingen. Eine 81-jährige Frau verlor dabei ihr Leben, drei weitere Personen wurden bei dem Frontalzusammenstoß schwer verletzt.

Ein Skoda-Pkw und ein Opel-Kleintransporter kollidierten frontal. Die genaue Unfallursache wird derzeit noch intensiv ermittelt. Die Rettungskräfte erhielten den Notruf gegen 11:30 Uhr vormittags. Ein Bild der Zerstörung bot sich den ersten Helfern vor Ort. Markus Völk ist der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Erbach. Er schilderte die ersten Eindrücke von der unübersichtlichen Einsatzstelle. „Ein Pkw und ein Kleintransporter waren beteiligt“, erklärte Völk in einer ersten Stellungnahme. Weiter führte er aus: „Der Kleintransporter lag auf der Seite.“ Mutige Ersthelfer hatten bereits vorbildlich und schnell gehandelt. Sie befreiten die beiden Insassen aus dem stark demolierten Transporter.

Die Situation im zweiten Unfallfahrzeug war weitaus dramatischer. Im Skoda-Wrack waren zwei Personen schwer eingeklemmt. Sie konnten sich nicht selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Die Feuerwehr musste schweres hydraulisches Rettungsgerät einsetzen. Mit Schere und Spreizer kämpften sie sich zu den Verletzten vor. Anschließend wurde der umgekippte Opel-Transporter wieder aufgerichtet. So konnte sicher ausgeschlossen werden, dass weitere Personen darunter lagen.

Rettungseinsatz mit Großaufgebot

Ein Großaufgebot von Rettungsdienst und Notärzten war im Einsatz. Vier Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren vor Ort, auch ein Rettungshubschrauber wurde zur Unfallstelle beordert. Doch für eine 81-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. Sebastian Schneider vom Rettungsdienst bestätigte die traurige Nachricht. „Eine Person ist leider ihren Verletzungen vor Ort noch erlegen“, sagte er. Die Beifahrerin im Skoda verstarb noch an der Unfallstelle.

Der Fahrer des Skoda wurde mit schwersten Verletzungen gerettet. Er wurde nach der Befreiung sofort medizinisch versorgt. Die beiden Insassen des Kleintransporters erlitten ebenfalls schwere Verletzungen. Alle drei Schwerverletzten wurden umgehend in nahegelegene Kliniken transportiert. Die L240 musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt werden. Die umfangreiche Vollsperrung dauerte mehrere Stunden lang an. Die Verkehrspolizei aus Laupheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Das könnte Dich auch interessieren

04.09.2025 B311 Öpfingen: Zwei Tote bei Überholunfall Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei überholte ein 38-jähriger Pkw-Fahrer auf dem Weg Richtung Ehingen zwischen Oberdischingen und Öpfingen in einer langgezogenen Linkskurve einen vor ihm fahrenden Kleintransporter, anschließend wollte er noch einen Lastwagenüberholen. Dabei kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Audi. Trümmerteile flogen über 50 Meter weit, das entgegenkommende Auto wurde auf einen angrenzenden 27.05.2026 Holzkirch: Rollerfahrer bei Unfall schwer verletzt Der Mann erlitt schwere Verletzungen. Die Autofahrerin hatte ihm die Vorfahrt genommen, als sie auf die L1165 einbog. Die 57-Jährige war gegen 07.15 Uhr mit ihrem Audi TT aus der Blumenstraße gekommen. Sie beabsichtigte, nach links auf die Landstraße L1165 in Richtung Beimerstetten abzubiegen. Dabei übersah sie den von links kommenden Honda-Roller. Dessen 37-jähriger Fahrer 26.05.2026 B10 Neu-Ulm - Wiederbelebung auf der Adenauerbrücke Der Wagen des Mannes prallte auf der Adenauerbrücke gegen die Leitplanke. Er musste von Rettungskräften reanimiert werden, bevor er in ein Krankenhaus kam. Die Bundesstraße war in Richtung Ulm für eine Stunde gesperrt. Gegen 14:49 Uhr ging der Notruf bei der Rettungsleitstelle ein. Ein Autofahrer war auf der Bundesstraße 10 in Richtung Ulm unterwegs. Mitten 14.04.2026 Nerenstetten - Lkw kopfüber im Acker  Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Die Bergung des Fahrzeugs und die Beseitigung von Umweltschäden dauerten rund sechs Stunden. Der 29-jährige Fahrer war gegen halb zwölf Uhr mittags von Nerenstetten in Richtung Setzingen unterwegs. Kurz nach dem Ortsende, in einem kurvigen Abschnitt, kam der Lkw aus bisher unbekannter Ursache in einer Linkskurve nach rechts