Spendensammlung: über 10.000 Euro für Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Der Standortälteste der Garnison Ulm-Dornstadt, Oberst Markus Michel, hat im Beisein von Oberbürgermeister Gunter Czisch im Rathaus Ulm einen Scheck in Höhe von 10.731,21 Euro an Herrn Bernhard Diehl, Geschäftsführer Bezirksverband Südbaden-Südwürttemberg und Oberstleutnant a. D. Gerd Beyer, Regionalvertreter Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, überreicht.

Der Standortälteste der Garnison Ulm-Dornstadt, Oberst Markus Michel, hat im Beisein von Oberbürgermeister Gunter Czisch im Rathaus Ulm einen Scheck in Höhe von 10.731,21 Euro an Herrn Bernhard Diehl, Geschäftsführer Bezirksverband Südbaden-Südwürttemberg und Oberstleutnant a. D. Gerd Beyer, Regionalvertreter Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, überreicht.

Soldatinnen und Soldaten der Wilhelmsburgkaserne, der Rommelkaserne, des Bundeswehrkrankenhaus Ulm sowie Soldatinnen und Soldaten der Reserve sammelten bis zum 21. November 2022 in Ulm und Umgebung sowie auch innerhalb der Bundeswehrdienststellen Spenden in Höhe von 10.731,21 Euro für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V..

Einen symbolischen Höhepunkt der Aktion bildete die Eröffnungssammlung am 26. Oktober des letzten Jahres auf dem Ulmer Münsterplatz des Oberbürgermeisters der Stadt Ulm Gunter Czisch und des Standortältesten von Ulm-Dornstadt Oberst Markus Michel. Ergänzt wurde die alljährliche Spendenaktion durch die Friedhofsammlung in Ulm und Umgebung an Allerheiligen. Hintergrundinformationen

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Heute hat der Volksbund 300.000 aktive Förderer sowie über eine Million Gelegenheitsspender und Interessierte. Mit ihren Beiträgen und Spenden, mit Einnahmen aus Erbschaften und Vermächtnissen sowie den Erträgen aus der jährlichen Hausund Straßensammlung finanziert der Verein fast zwei Drittel seiner Arbeit. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder.

Der Volksbund bewahrt mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe das Gedenken an die Kriegstoten. Die riesigen Gräberfelder erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt. Die Organisation bietet zahlreiche Angebote, um adäquat über die Kriegsgräberstätten und die damit verbundenen Themen und Fragestellungen zu informieren. Zudem werden von den Mitarbeitern jährlich rund 35 000 Anfragen zum Verbleib der Toten beider Weltkriege bearbeitet. Das Team hilft auch bei der Klärung von Vermisstenschicksalen. Auf seiner Internetseite (www.volksbund.de) hält der Volksbund unter dem Button „Gräbersuche online“ Angaben zu den Gräbern von fast fünf Millionen Weltkriegstoten bereit. Seit 1953 führt er internationale Jugendbegegnungen und Workcamps unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ in ganz Europa durch.

An der Spitze des Volksbund steht mit General a.D. Wolfgang Schneiderhan der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr. Die Organisation mit Hauptsitz in Kassel hat eigenen Angaben zufolge über 80 000 Mitglieder und beschäftigt rund 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

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