Achterbahn-Unfall: Keine schnelle Klärung

Vorwurf lautet auf fahrlässige Körperverletzung

Die Ermittlungen zu der Ursache des schweren Achterbahnunfalls mit 31 Verletzten im Günzburger Vergnügungspark Legoland könnten noch mehrere Monate dauern.

Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft sagten am Freitag, dass die Erstellung des Unfallgutachtens wohl einige Wochen oder gar Monate dauern werde. Erst danach gebe es Klarheit über den Grund des Unglücks in dem Freizeitpark.

Am Donnerstagnachmittag war ein Zug der Achterbahn «Feuerdrache» in dem Freizeitpark auf einen vorausfahrenden Zug aufgefahren und hatte in der Folge 31 Menschen verletzt – einen davon schwer. Am Freitag wollten Beamte der Kriminalpolizei zusammen mit dem von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter die Achterbahn begehen. «So lange ist der Betrieb untersagt», sagte Polizeisprecher Dominic Geißler. Wann die Achterbahn wieder freigegeben werde, sei noch unklar. Die Ermittler wollten auch mit der Befragung von Zeugen beginnen. «Da steht viel Arbeit an für die Kripo Neu-Ulm.»

Das Legoland wurde nach Angaben des Unternehmens unterdessen am Freitag wieder normal geöffnet. Der Themenbereich «Land der Ritter», in dem sich die Achterbahn befindet, sei aber noch gesperrt, sagte eine Sprecherin.

Bei dem Unfall wurden zehn Kinder, ein Jugendlicher und 20 Erwachsene verletzt. Details über den Gesundheitszustand waren zunächst nicht bekannt.

Das könnte Dich auch interessieren

10.02.2026 Schwerer Unfall auf der B16: Seltener RUF-Sportwagen überschlägt sich bei Krumbach Am Montagnachmittag kam es auf der B16 zwischen Niederraunau und Krumbach zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein seltener und hochwertiger Sportwagen der Marke RUF verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle, überschlug sich und landete in einem angrenzenden Acker. Laut Polizei Krumbach war der Fahrer in Richtung Krumbach unterwegs, als er bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle 09.01.2026 Ichenhausen: Auto versinkt in eisigem Wasser Eine Rutschpartie mit Vaters Auto auf schneeglatter Straße endete in Ichenhausen im schwäbischen Landkreis Günzburg für einen 18-Jährigen und seinen Freund in eisigem Wasser. Er hatte mit dem Wagen auf eine Brücke einbiegen wollen, wie die Polizei mitteilte. Doch auf der glatten Fahrbahn verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, das geradeaus zwischen der Brücke 08.12.2025 Thannhausen: Auto überschlägt sich mehrmals - Fahrerin stirbt Eine 25-Jährige ist bei einem Unfall im Landkreis Günzburg aus ihrem Auto geschleudert und tödlich verletzt worden. Der Wagen sei in einem Waldstück bei Thannhausen in einer Kurve von der Straße abgekommen, teilte die Polizei mit. Dabei sei das Auto gegen einen Baumstumpf geprallt und habe sich mehrmals überschlagen. Rettungskräfte seien über einen automatischen Notruf 22.11.2025 Kreis Günzburg: 84-jähriger stirbt nach schwerem Auto-Unfall Ein 52-Jähriger war mit seinem Wagen aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort prallte er in das  Auto des 84-Jährigen. Beide Männer wurden schwer verletzt aus ihren Wracks geborgen. Ein Rettungshubschrauber flog sie in Kliniken nach Ulm und Augsburg. Der Senior erlag dort wenig später seinen Verletzungen. Unfallhergang noch unklar An beiden Fahrzeugen entstand