Erneut Warnstreik im Nahverkehr in Ulm

ÖPNV steht still

Die Gewerkschaft Verdi macht weiter Druck auf die Arbeitgeber. Für die Bürger heißt das: Am Samstag müssen sie sich wohl Alternativen zu Bus und Bahn suchen.

Im öffentlichen Nahverkehr in Ulm gibt es am Samstag erneut Ausfälle. Die Gewerkschaft Verdi teilte mit, sie habe wieder zu einem Warnstreik bei der SWU mobil in Ulm aufgerufen. Es sei zu erwarten, dass Busse und Bahnen am Samstag in der Stadt und der Umgebung weitestgehend ausfielen. Der Warnstreik sei bis Mitternacht angesetzt. Auch die Fahrerinnen und Fahrer der SWU Verkehr seien erneut zum Solidaritätsstreik aufgerufen.

Die Gewerkschaft fordert in der laufenden Tarifrunde eine Fahrdienstzulage von 13 Prozent, fünf Prozent Nahverkehrszuschlag sowie eine Lehrfahrerzulage von zehn Euro. Betroffen von den Verhandlungen sind 173 Beschäftigte bei der SWU mobil, einer hundertprozentigen Tochter der kommunalen Stadtwerke Ulm, sowie 60 Beschäftigte bei der SWU Verkehr.

Schon am 29. März, dem verkaufsoffenen Sonntag in Ulm, hatten die Bus- und Bahnfahrer gestreikt. Damals hatten die SWU kurzfristig Subunternehmen engagiert, um einen Teil der Ausfälle aufzufangen. Auch am Samstag tritt das wieder ein, damit können die Stadtwerke die Linien 6, 8, 9, 10, 12 und 13 normal bedienen. Alle anderen Linien, darunter auch die Straßenbahnen 1 und 2, sind stark eingeschränkt.

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