Erneute Proteste gegen Windräder in Langenau

Demo vor dem Rathaus

Der Windkraft-Ausbau in der Region Langenau-Göttingen stößt weiter auf wenig Zustimmung. Erneut wurde vor dem Langenauer Rathaus gegen das Vorhaben protestiert.

Wie bereits vor einem Monat haben zahlreiche Menschen erneut vor dem Rathaus Langenau demonstriert. Das berichtet die swp. Kurz vor Beginn der Gemeinderatssitzung machten sie ihrem Ärger über die geplanten Windkraftanlagen in der Region lautstark Luft.

Diskussion um neue Anlagen und Repowering

In der Sitzung war dann die Stadt Langenau dran zu dem geplanten Windpark auf bayerischer Seite. Konkret sollen auf Gemarkung des Elchinger Teilorts Thalfingen zwei neue Windkraftanlagen entstehen. Zusätzlich ist in Seligweiler ein sogenanntes Repowering vorgesehen. Eine alte Anlage soll durch eine neue, leistungsstärkere ersetzt werden.

Halten sich die Betreiber an Auflagen?

In ihrer Stellungnahme an das Landratsamt Neu-Ulm betont die Stadt, dass sämtliche gesetzlichen Vorgaben zwingend einzuhalten sind. Während die beiden geplanten Anlagen in Thalfingen aus Sicht der Verwaltung vergleichsweise unproblematisch sind, sieht die Stadt beim Repowering in Seligweiler Einschränkungen: Lärm- und Schattenwurf müssten genau überprüft, nachgewiesen und überwacht werden.

Aus mehreren Ortschaftsräten kam zudem die Forderung, alle Windenergieanlagen der Region in gemeinsamen Lärm- und Schallschutzgutachten zu berücksichtigen. Überschreitungen von Grenzwerten müssten sanktioniert werden. Außerdem solle der Bau neuer Anlagen erst nach Inkrafttreten des Regionalplans beginnen. Ein weiterer Punkt: Die Beweislast soll umgekehrt werden. Das bedeutet, dass Betreiber bei Beschwerden selbst nachweisen müssen, dass die Grenzwerte eingehalten werden.

Mehrere Projekte in Planung

Konkret sind derzeit sechs neue Anlagen auf Flächen in Langenau-Göttingen vorgesehen. Drei weitere sollen auf Gemarkung Elchingen-Thalfingen entstehen – allerdings von einem anderen Antragsteller.

Die Proteste zeigen, wie groß die Verunsicherung und der Widerstand in Teilen der Bevölkerung weiterhin sind. Das Thema dürfte die Region auch in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen.

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