Erste junge Laubfrösche im Kreis Ravensburg ausgesetzt

quak

Die Population von Laubfröschen geht stark zurück. Mit neu angelegten Tümpeln soll im Kreis Ravensburg nahe der bayerischen Grenze gegengesteuert werden.

Um das Aussterben von Laubfröschen zu verhindern, sind im Westallgäu die ersten jungen Frösche neu angesiedelt worden. Die Tiere stammen aus einer Aufzuchtstation und sind nun an einem frisch angelegten Tümpel im Kreis Ravensburg ausgesetzt worden, wie eine Sprecherin der Heinz-Sielmann-Stiftung sagte. Die 26 Frösche wurden in Kißlegg nahe der bayerischen Grenze ausgesetzt. Insgesamt wolle man dieses Jahr 300 Laubfrösche dort neu ansiedeln.

«50 Tümpel für den Laubfrosch»

Wegen des starken Rückgangs der Frösche wurde das Projekt «50 Tümpel für den Laubfrosch» ins Leben gerufen. Ziel sei es, bis zum Jahr 2027 50 Tümpel neu anzulegen oder zu renaturieren, um den Fröschen einen Lebensraum zu bieten. Der Laubfroschbestand sei in den vergangenen Jahrzehnten im Kreis Ravensburg bedenklich zurückgegangen.

Der kleine Frosch sei jedoch ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems. Matthias Roth von der Sielmann-Stiftung sagte: «Die Bedeutung des Laubfrosches ist nicht zu unterschätzen. Stirbt er aus, ist es nicht nur schade um diese schöne Art. Ein Aussterben hätte gravierende Auswirkungen für die Netzwerke in unserer Natur.»

Das könnte Dich auch interessieren

21.09.2026 Südschwarzwald: Dem größten Regenwurm Europas wird’s zu heiß Der Riesenwurm zieht sich immer weiter zurück Der Badische Riesenregenwurm ist ein echter Gigant: Er kann bis zu 60 Zentimeter lang und rund 20 Jahre alt werden. Zu finden ist er ausschließlich im Südschwarzwald. Aber da verändern sich seine Lebensbedingungen. Der Wurm mag es kühl und feucht. Weil es häufiger heiß und trocken wird, zieht 22.12.2025 Wilder Flamingo in Ulm am Straßenrand aufgetaucht Ein rosafarbener Überraschungsgast hat in Ulm-Ermingen für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz gesorgt. Ein Autofahrer entdeckte im dichten Nebel am Straßenrand einen Flamingo und informierte die Polizei. Woher der exotische Vogel stammt, ist unklar. Polizei und Feuerwehr rückten daraufhin in den Ulmer Ortsteil aus. Die Einsatzkräfte prüften die Lage und fragten bei regionalen sowie überregionalen Zoos nach, 26.11.2025 Ulm schützt Igel: Nächtliches Mähroboter-Mähen verboten Die Stadt Ulm hat zum 27. November 2025 eine Allgemeinverfügung erlassen, die die nächtliche Nutzung von Mährobotern untersagt. Hintergrund ist der Schutz von Igeln und anderen kleinen Wirbeltieren, die in den Abend- und Nachtstunden besonders aktiv sind und durch leise, autonome Mähgeräte gefährdet werden können. Das Verbot gilt von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis 16.09.2026 Sollte ihr eigenes Kind sterben? Urteil gegen Mutter erwartet Zeuge zieht Mutter und Kind von den Gleisen: Der Vorfall ereignete sich im Februar in Friedrichshafen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll die 34-Jährige gemeinsam mit ihrer damals vierjährigen Tochter auf den Gleisen eines Bahnübergangs gestanden und auf einen herannahenden Zug gewartet haben. Ein Zeuge bemerkte die beiden und zog Mutter und Kind rechtzeitig von den