Erste junge Laubfrösche im Kreis Ravensburg ausgesetzt

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Die Population von Laubfröschen geht stark zurück. Mit neu angelegten Tümpeln soll im Kreis Ravensburg nahe der bayerischen Grenze gegengesteuert werden.

Um das Aussterben von Laubfröschen zu verhindern, sind im Westallgäu die ersten jungen Frösche neu angesiedelt worden. Die Tiere stammen aus einer Aufzuchtstation und sind nun an einem frisch angelegten Tümpel im Kreis Ravensburg ausgesetzt worden, wie eine Sprecherin der Heinz-Sielmann-Stiftung sagte. Die 26 Frösche wurden in Kißlegg nahe der bayerischen Grenze ausgesetzt. Insgesamt wolle man dieses Jahr 300 Laubfrösche dort neu ansiedeln.

«50 Tümpel für den Laubfrosch»

Wegen des starken Rückgangs der Frösche wurde das Projekt «50 Tümpel für den Laubfrosch» ins Leben gerufen. Ziel sei es, bis zum Jahr 2027 50 Tümpel neu anzulegen oder zu renaturieren, um den Fröschen einen Lebensraum zu bieten. Der Laubfroschbestand sei in den vergangenen Jahrzehnten im Kreis Ravensburg bedenklich zurückgegangen.

Der kleine Frosch sei jedoch ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems. Matthias Roth von der Sielmann-Stiftung sagte: «Die Bedeutung des Laubfrosches ist nicht zu unterschätzen. Stirbt er aus, ist es nicht nur schade um diese schöne Art. Ein Aussterben hätte gravierende Auswirkungen für die Netzwerke in unserer Natur.»

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