Erster Ulmer Arschbomben-Contest steigt am Sonntag

Wer macht den größten Platscher?

Wer macht in Ulm die größte Wasserfontäne? Am Sonntag, 13. September, steigt im Freibad des SSV Ulm 1846 der erste Ulmer Arschbomben-Contest. Mitmachen können Kinder ab acht Jahren, Jugendliche und Erwachsene – auch ohne Vereinsmitgliedschaft.

Arschbombe statt eleganter Kopfsprung: Im Freibad des SSV Ulm 1846 findet am Sonntag, 13. September 2026, zum ersten Mal der Ulmer Arschbomben-Contest statt. Zwischen 14 und 17 Uhr läuft die Qualifikation, das Finale ist gegen 17.15 Uhr geplant. Die Sieger sollen gegen 18 Uhr feststehen.

Mitmachen dürfen Kinder ab acht Jahren, Jugendliche und Erwachsene. Eine Mitgliedschaft beim SSV Ulm 1846 ist dafür nicht nötig. Auch eine Voranmeldung gibt es nicht: Wer antreten möchte, meldet sich am Veranstaltungstag direkt im Freibad an. Gesprungen wird vom Drei-Meter-Turm.

Drei Versuche – der beste Sprung zählt

In der Qualifikation bekommt jeder Teilnehmer maximal drei Wertungsversuche. Gesprungen wird nach Startnummern. Wer einen weiteren Versuch machen möchte, stellt sich anschließend wieder hinten an.

Für die Wertung zählt am Ende nur der beste Sprung. Eine dreiköpfige Jury aus den Reihen des SSV bewertet dabei drei Bereiche: Splash und Wassersäule, Technik mit Haltung und Ausführung sowie die Wirkung auf das Publikum und den Entertainment-Faktor. In jedem Bereich gibt es bis zu zehn Punkte, maximal sind also 30 Punkte pro Sprung möglich. Bei Punktgleichheit entscheidet die bessere Splash-Wertung.

Sechs Kategorien und ein Finale

Der Wettbewerb ist in sechs Kategorien aufgeteilt. Bei den Acht- bis Zwölfjährigen gibt es jeweils eine weibliche und eine männliche Wertung, genauso bei den 13- bis 17-Jährigen und bei den Erwachsenen ab 18 Jahren.

Die jeweils drei Besten jeder Kategorie ziehen ins Finale ein. Dort werden die Karten neu gemischt: Die Punkte aus der Qualifikation werden gestrichen und jeder Finalist hat genau einen Wertungssprung. Dieser entscheidet über den Sieg.

Auch Teams können um einen Wanderpokal springen

Neben dem Einzelwettbewerb gibt es eine Team-Challenge. Mitmachen können unter anderem Vereine, Vereinsabteilungen, Mannschaften, Trainingsgruppen und Firmenteams.

Mindestens drei Teilnehmer müssen für dasselbe Team antreten. Für das Gesamtergebnis werden die drei besten Einzelergebnisse aus der Qualifikation zusammengerechnet. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt einen Wanderpokal. Es dürfen auch mehr als drei Personen für ein Team starten. In diesem Fall zählen automatisch die drei besten Ergebnisse.

Freibad ist auch für Nichtmitglieder geöffnet

Für den Contest öffnet der SSV sein Vereinsfreibad am 13. September auch für Nichtmitglieder. Damit können auch Zuschauer zum Anfeuern oder Zuschauen vorbeikommen.

SSV-Mitglieder kommen regulär mit ihrem Mitgliedsausweis ins Freibad. Für Nichtmitglieder kostet der Eintritt fünf Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Kinder. Kunden der Sparkasse Ulm erhalten laut Veranstalter gegen Vorlage ihrer Sparkassen-Card beziehungsweise eines Kundennachweises freien Eintritt.

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