Explosion in Stuttgarter Wohngebäude - eine Verletzte

Trümmerteile fallen auf die Straße

Nach einer Explosion in einem Wohnhaus fallen Trümmerteile auf die Straße. Eine Bewohnerin ist verletzt, kann sich aber retten. Anwohner in anderen Häusern müssen ihr Zuhause über Stunden verlassen.

In dem rußgeschwärzten Haus klaffen große Löcher – auf zwei Etagen fehlt nun die Außenwand zur Straße: In einem Wohngebäude in Stuttgart ist es am Mittwoch zu einer Explosion gekommen. Durch die Wucht stürzte eine Gebäudewand über mehrere Stockwerke vollständig ein, wie die Feuerwehr mitteilte. Trümmerteile fielen auf die Straße. Im Erdgeschoss brach ein Brand aus, den die Feuerwehr schnell unter Kontrolle bringen konnte.

Eine Bewohnerin wurde leicht verletzt. Sie konnte sich selbstständig aus dem Gebäude retten. Die 58-Jährige wurde vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Zunächst wurde auch ein Hund im Gebäude vermisst; dann aber gefunden und behandelt.

Wie es zu der Explosion kam, blieb zunächst unklar. Auch die Höhe des Schadens konnte noch nicht beziffert werden. Spezialkräfte der Feuerwehr hätten bei Messungen in einigen Bereichen des Hauses eine erhöhte Gaskonzentration festgestellt, hieß es am Abend.

In den umliegenden Straßen waren nach der Explosion mindestens 30 Gebäude für mehrere Stunden ohne Gas und Strom. Dadurch wollten die Netzbetreiber mögliche weitere Risiken ausschließen. So wurde unter anderem die Gaskonzentration in mehreren Häusern kontrolliert. Für die Bevölkerung wurde eine Notunterkunft im Feuerwehrhaus in Stuttgart-Vaihingen eingerichtet. Der Stromausfall werde noch mehrere Stunden dauern, hieß es am späten Abend.

Um die Trümmerteile zu beseitigen und das Gebäude zu sichern, wurde schweres Räumgerät des Technischen Hilfswerks (THW) angefordert. Ein Statiker schätzte einen Gebäudeteil den Angaben zufolge als einsturzgefährdet ein. Das Haus werde daher gesichert, Teile des Gebäudes müssten noch in der Nacht abgetragen werden, teilte die Feuerwehr am Abend weiter mit. Ein Radbagger des THW sei an der Einsatzstelle eingetroffen. Die Feuerwehr war mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort.

(Foto: Symbolbild)

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