Fastnachtsdienstag im Südwesten mit Froschkutteln für Kretschmann

Es ist eine Mischung aus Rinderinnereien, die mit Gewürzen verfeinert werden

Für Ministerpräsident Kretschmann ist es Brauch: Froschkutteln am Fastnachtsdienstag. Dabei werden in Riedlingen (Kreis Biberach) Rinderinnereien serviert. Kurz vor Ende der «fünften Jahreszeit» geben die Narren landesweit noch einmal Gas.

Nach einem virtuellen Treffen 2021 und einer Absage im vergangenen Jahr startet Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) seinen Fastnachtsdienstag (8.45 Uhr) wieder mit einem besonderen Frühstück. Traditionell bekommt er in Riedlingen einen Teller Froschkutteln serviert. Dabei werden nicht wirklich Froschinnereien aufgetischt. Für Vegetarier ist das Gericht aber trotzdem nichts: Es ist eine Mischung aus Rinderinnereien, die mit Gewürzen verfeinert werden.

Kretschmann ist jährlicher Stammgast bei dem Kuttelschmaus der Narrenzunft Gole im oberschwäbischen Riedlingen (Kreis Biberach). Im vergangenen Jahr hatte er seine Teilnahme «angesichts der Weltlage» allerdings abgesagt. Am coronabedingt virtuellen Treffen 2021 hatte er teilgenommen.

Frauen müssen bei dem traditionellen Festmahl draußen bleiben. Sie schließen die Türen ab, so dass die Herren das Rathaus vom ersten Stock aus über eine Rutsche verlassen müssen – natürlich unter dem Jubel zahlreicher Zuschauer, die vor dem Gebäude auf sie warten. Der Name Froschkutteln kommt der Legende nach daher, dass sich Riedlingen auch als Storchenstadt versteht und zu den Leibspeisen der Störche eben Frösche zählen.

Auch in anderen Landesteilen wollen die Narren noch ein letztes Mal ausgelassen Fastnacht feiern – bevor am Aschermittwoch wieder alles vorbei ist. In Stuttgart empfängt Vize-Regierungschef Thomas Strobl (CDU) rund 400 Karnevalisten im Neuen Schloss. In Karlsruhe findet traditionell der Umzug statt.

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