Am Mittwoch, den 19. August, wurde vor der Voith-Arena in Heidenheim eine Erinnerungsstele enthüllt, um der Geschichte, die dieser Ort mit sich bringt, zu gedenken.
Unter Anregung des Fanprojekts Heidenheim hat sich der Verein mit der Geschichtswerkstatt Heidenheim, dem Künstler und Kommunikationsdesigner Rainer Joss und der Stadt Heidenheim zusammengetan, um einen Ort der Erinnerung und des Nachdenkens zu schaffen. Die Stele soll historische Verantwortung sichtbar machen und würdig an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen erinnern.
Dort wo heute die Voith-Arena steht, war von 1934 bis 1970 eine Polizeischule, eine SS-Helferinnenschule, auch bekannt als Nachtrichtenhelferinnenschule, sowie auch ein Außenlager des Konzentrationslager Dachau. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurden bis 1949 Displaced Persons untergebracht. 1970 entschied die Stadt Heidenheim auf dem Areal ein Fußball- und Leichtathletikstadion zu bauen. Das Albstadion wurde auf dem Schlossberg errichtet und ist heute die Voith-Arena.
In Zukunft werden Führungen über den Schlossberg und um die Arena angeboten, die die Geschichte des Geländes anschaulich vermitteln sollen.
So möchte die Stadt Heidenheim sicherstellen, dass die Geschichte des Ortes nicht in Vergessenheit gerät.
Der FCH zeigt Haltung und setzt ein sichtbares Zeichen für Erinnerung, Verantwortung und Demokratie.