Fehlender Schnee macht Skiliftbetreibern das Leben schwer

Mangelnder Schnee und strenge Corona-Auflagen erschweren den Skiliftbetreibern auf der Schwäbischen Alb auch in diesem Winter das Geschäft.

 

Auf der Alb sei er komplett abhängig vom Klima, sagte Kurt Pöhler, Betreiber des Skilifts in Laichingen im Alb-Donau-Kreis. Er benötige mindestens 20 Skitage für einen wirtschaftlichen Betrieb seiner Anlage. Bislang gab es demnach zwei.

Zusätzlich zum inzwischen zwar kalten aber schneearmen Wetter seien auch die Corona-Auflagen mit 2G-plus eine Hürde für die Gäste, sagte Pöhler. Das führe dazu, dass nicht mehr so viele Skifahrer und Skifahrerinnen spontan vorbeikommen. «Aber die, die kommen, sind gut informiert und haben alle Nachweise dabei», so Pöhler.

Noch gar kein Betrieb herrscht etwa beim Skilift Beiningen bei Blaubeuren. Es fehlt der Schnee, wie Betreiber Erich Straub schildert. Sobald die Schneedecke ausreicht, möchte der Skiliftbetreiber die Wintersportler auf seiner Webseite informieren. Auch beim Lift Beiwald Upfingen im Kreis Reutlingen fällt der Skibetrieb mangels Schnee derzeit noch aus. Zwar sei in diesem Jahr wieder normaler Betrieb geplant und nicht mehr die Vermietung an Gruppen oder Familien wie im vorigen Jahr, sagte Hannes Müller, dessen Familie den Lift betreibt. Doch damit es auch dieses Jahr an den Wochenenden auf die Piste gehen kann, braucht es noch etwas mehr Schnee. Wirtschaftliche Sorgen macht man sich hier weniger. Der Skilift sei mehr Hobby als Geschäftsbetrieb, sagte Müller.

Das könnte Dich auch interessieren

06.10.2025 Landgericht Ulm: Lange Haftstrafen für Handtaschenräuber Das Ulmer Landgericht blieb damit unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die für beide jeweils acht Jahre für angemessen hielt. Die Verteidiger der beiden Angeklagten hattenn dagegen vier Jahre für den Vater und zweieinhalb bis drei Jahre für den Sohn gefordert und dabei auch angeregt, die Strafe zur Bewährung auszusetzen. Die 1. Große Strafkammer machte es 12.11.2025 Polizei warnt: wieder viele Schock-Anrufe in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis Die Ulmer Polizei hat heute wieder eine Vielzahl von Anrufen mit der Masche „Falscher Polizeibeamter“ verzeichnet. Seit dem Vormittag gaben sich im Bereich Ulm und dem Alb-Donau-Kreis mindestens 12 Anrufer, darunter 6 Anrufer in Ehingen, als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen, um ihr Erspartes zu bringen. Die Polizei rät im Falle eines Anrufs, das 08.11.2025 Nächste Klatsche für die Spatzen – Rostock fegt Ulm mit 5:0 vom Platz Der SSV Ulm 1846 Fußball hat den nächsten bitteren Rückschlag kassiert. Gegen Hansa Rostock verloren die Spatzen klar mit 0:5 und warten damit weiter auf ein Erfolgserlebnis. 20.10.2025 Alb-Donau-Kreis: Motorradfahrer kommt nach Sturz ums Leben Laut Polizei starb der 62-Jährige trotz Reanimations-Versuchen auf der Fahrt ins Krankenhaus. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Todesursache ein medizinisches Problem und nicht der Unfall selbst. Der Biker war am Sonntagmittag auf der Kreisstraße 7334 von Allmendingen-Grötzingen mit seiner Maschine gestürzt und im Grünstreifen der Gegenfahrspur liegengeblieben. Eine Zeugin hatte die Rettungskräfte gerufen.