Festnahmen nach Munitionslagerbrand

Es handelt sich um eine Frau und zwei Männer

Nach dem Großbrand in einem früheren Munitionslager in einem Wald bei Sigmaringen berichtet die Polizei von Festnahmen.

Nachdem es in den Morgenstunden des 07.03.2023 zu der bereits berichteten Tat kam, konnte das Kriminalkommissariat Sigmaringen zwischenzeitlich drei Tatverdächtige ermitteln.

Es besteht der Verdacht, dass die beiden Männer und die Frau im Alter von 22 und 23 Jahren den Zaun des Geländes überstiegen haben und im Anschluss einen ehemaligen Munitionsbunker aufgebrochen haben sollen, in dem Pyrotechnik gelagert war. Anschließend sollen sie mehrere mit Schwarzpulver gefüllte Kugelbomben gezündet haben, was zu Schäden an mehreren abgestellten Fahrzeugen sowie an einer Lagerhalle geführt hat.

Auf die Spur der Beschuldigten kam die Kriminalpolizei insbesondere durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen und vor Ort gesicherter Spuren. Der insgesamt entstandene Sachschaden wird auf rund 150.000 Euro beziffert.

Die Ermittlungen gegen die jungen Erwachsenen, die aus dem Landkreis Sigmaringen stammen, dauern an.

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