Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte am Montagabend nach Neu-Ulm-Pfuhl aus. Dort stand ein seit Jahren leerstehendes Wohnhaus in Flammen. Gegen 20.17 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Eine weithin sichtbare Rauchsäule wies den Einsatzkräften den Weg. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Das betroffene Gebäude ist stark eingewachsen. Mehrere Schilder wiesen auf ein Betretungsverbot hin. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Haus. Die Feuerwehr war mit 41 Einsatzkräften aus Pfuhl, Neu-Ulm und Thalfingen vor Ort. „Wir sind gegen 20.17 Uhr alarmiert worden zum Gebäudebrand mit Person in Gefahr“, erklärte Einsatzleiter und Kommandant Stefan Zimmermann.
Mehrere Trupps drangen unter Atemschutz in das brennende Gebäude vor. Glücklicherweise bestätigte sich die anfängliche Befürchtung nicht. „Wir konnten glücklicherweise keine Personen im Gebäude feststellen“, so Zimmermann. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer, das sich über zwei Stockwerke ausgebreitet hatte, schnell unter Kontrolle bringen.
Ermittlungen laufen
Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und zwei Rettungswagen vor Ort. Nachdem klar war, dass sich keine Personen in dem Gebäude befanden, übernahmen ehrenamtliche Helfer des BRK die weitere Absicherung der Einsatzstelle. Polizisten befragten währenddessen Nachbarn nach möglichen Beobachtungen.
Noch am Abend nahm der Kriminaldauerdienst die Ermittlungen auf. Die Brandursache ist bislang unklar. „Wir werden die Einsatzstelle in Kürze an die Kriminalpolizei übergeben“, sagte Kommandant Zimmermann zum weiteren Vorgehen unmittelbar nach dem Ende der Löscharbeiten gegen 21.40 Uhr. Das Innere des Gebäudes ist durch das Feuer und die Löscharbeiten stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.