Feuer in Neu-Ulmer Kleingarten - Ursache weiter unklar

Die Polizei hält zwei Möglichkeiten für denkbar

Nach dem Großbrand in einer Neu-Ulmer Kleingartenanlage ist die Ursache weiter unklar. Dafür gibt es nun erste Aussagen zur Schadenshöhe.

Nach ersten Ermittlungen durch die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm und einer Begehung der Brandstelle lassen sich erste Aussagen zu den Dimensionen der Beschädigungen treffen: Insgesamt neun Parzellen wurden durch das Feuer zerstört, der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen auf circa 100.000 Euro.

Positiv hervorzuheben ist, dass zum aktuellen Stand der Ermittlungen nach wie vor nicht von einem Personenschaden ausgegangen werden muss, wie die Polizei schreibt.

Fragen wirft hingegen die Brandursache auf, auch wenn es bislang keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gibt. Naheliegend scheint ein durch Unachtsamkeit oder einen technischen Defekt ausgelöster Brandherd in einer der Gartenlauben.

Aufgrund der dichten Bebauung sowie anhaltendem Wind griff das Feuer schnell auf weitere Gebäude über. Die Ermittlungen dauern nach wie vor an.

Der Großbrand war am zurückliegenden Montag aufgebrochen und hatte die Feuerwehr und Rettungskräfte über mehrere Stunden in Atem gehalten.

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