Feuer und Explosionen bei Burgmaier in Allmendingen – Das sagt Bürgermeister Florian Teichmann

Gemeinde ist geschockt

Montagnacht brach ein verharrendes Feuer in dem Familienunternehmen Burgmaier in Allmendingen bei Ehingen aus. Allmendingens Bürgermeister Florian Teichmann war vor Ort und berichtet über die Geschehnisse.

Der Großbrand vergangene Nacht in Allmendingen bei Ehingen ist ein Schock nicht nur für die kleine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis, sondern für die ganze Region. Auf Videos ist zu sehen, welche Zerstörung das Feuer und die teils heftigen Explosionen ausrichteten.

Das Feuer verwüstete die Firma Burgmaier, ein Zulieferer für Automobilteile. Der Schaden liegt in Millionenhöhe, erste Schätzungen gehen von rund 200 Millionen Euro aus. Neben dem finanziellen Schaden forderte das Feuer in Allmendingen auch fünf Verletzte unter den fast 350 Rettungskräften. Erst in den späten Morgenstunden konnte der Brand gelöscht werden. Das Gebäude konnte auch lange nach dem Brand noch nicht betreten werden. Ein Statiker wurde zur Überprüfung angefordert.Was der Auslöser für das Feuer war ist ebenso noch unklar.

"Der erste Eindruck war ein wahr gewordener Alptraum"

Florian Teichmann, Bürgermeister von Allmendingen, war natürlich schon am Einsatzort, um sich selbst ein Bild zu machen. Wir konnten mit dem Bürgermeister über seine ersten Eindrücke sprechen und die waren für ihn schrecklich: "Im Grunde sind die schlimmsten Befürchtungen, wie ein Brand in Allmendingen aussehen könnte, heute Nacht wahr geworden."

Interview anhören:

Warum ist das Feuer bei Burgmaier ausgebrochen?

Über 200 Millionen Euro sind dort in Flammen aufgegangen - so lauten erste Schätzungen über die Schadenshöhe. Das erste Feuer ist wohl in einem Raum ausgebrochen, in dem Druckluftkompressoren und ein Heizwerk untergebracht waren. Im weiteren Verlauf brannte die gesamte Fabrikhalle. In der Halle befanden sich Geräte die mit Hydrauliköl betrieben wurden. Das Feuer in der Fabrikhalle griff dann auf das gesamte Firmengebäude über. Unter anderem geriet ein Tank mit etwa 50.000 Liter Hydrauliköl in Brand. Während der Löscharbeiten, die bis Dienstagnachmittag dauerten, kam es auch zu mehreren Explosionen. Hinweise für Brandstiftung liegen derzeit allerdings nicht vor. 

 

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