Filmstar Jessica Schwarz feiert mit: Großer Auftakt der Filmtage Oberschwaben in Ravensburg!

Ton ab! Kamera läuft! Und bitte...

Filmstar Jessica Schwarz mitten unter den Gästen, ein eingespieltes Festival-Dreamteam und jede Menge Kino-Leidenschaft! Die Filmtage Oberschwaben sind in Ravensburg gestartet. Zum sechsten Mal wird die Region zum Treffpunkt der Filmszene.

Ein Hauch von Glamour, bekannte Gesichter und ganz viel Liebe zum Kino! Am Donnerstagabend (8. Oktober) sind die sechsten Filmtage Oberschwaben im Ravensburger Frauentorkino eröffnet worden. Rund 150 Besucher feierten den Auftakt eines Festivals, das längst seinen festen Platz in der Kulturszene der Region gefunden hat.

Bis Sonntag (11. Oktober) stehen in Ravensburg und Weingarten insgesamt 39 Filme auf dem Programm. Besonders schön: Dieses Jahr bekommen Filmproduktionen direkt aus Oberschwaben besonders viel Aufmerksamkeit. Und auch die Stars lassen sich blicken!

Filmstar Jessica Schwarz sorgt für prominenten Besuch

Da dürften einige Kinofans zweimal hingeschaut haben! Mitten unter den Gästen der Eröffnungsfeier war Schauspielerin Jessica Schwarz. Der bekannte deutsche Film- und Fernsehstar steht aktuell für die Produktion „Das verrückte Labyrinth“ in Ravensburg vor der Kamera und ließ es sich nicht nehmen, bei den Filmtagen vorbeizuschauen. Und genau das macht den besonderen Reiz des Festivals aus: Hier sitzen bekannte Schauspieler, junge Talente und ganz normale Kinofans zusammen. Statt großer VIP-Show gibt es persönliche Begegnungen und Gespräche über Filme.

Auch Nachwuchsschauspieler Arian Wegener, bekannt aus „Einfach Nina“ und „Olivia“, war bei der Eröffnung dabei. Am Samstag kommt er zum Publikumsgespräch über seinen neuen Film „Sammy & Frida – Chaos mit Sense“.

Zum Auftakt lief der Film „Once Upon a Time in a Cinema“. Passender hätte die Geschichte kaum sein können: Der Film erzählt von einem kleinen irischen Provinzkino, das vor dem Aus steht. Ein Thema, das auch in Ravensburg bewegt.

Helga Reichert und Adrian Kutter: Das Dreamteam hinter den Filmtagen

Hinter dem Festival stecken vor allem zwei Menschen, die für das Kino brennen: Festival-Intendantin Helga Reichert und ihr Ehemann Adrian Kutter.

Kutter ist in der deutschen Festivalszene ein echtes Urgestein. Er hat einst die Biberacher Filmfestspiele gegründet und bringt jahrzehntelange Erfahrung mit. Heute steht er seiner Frau bei den Filmtagen Oberschwaben zur Seite. Die beiden sind ein eingespieltes Team, das seine Begeisterung für Filme und ihre Schöpfer teilt.

Für Helga Reichert geht es bei einem Filmfestival auch um weit mehr als ein gut gefülltes Kino. Sie betont vor allem die Bedeutung solcher Veranstaltungen als Begegnungsorte. Hier kommen Menschen zusammen, tauschen sich aus, diskutieren und entdecken Geschichten, die sie sonst vielleicht nie gesehen hätten. Besonders am Herzen liegt ihr außerdem die Förderung junger Filmschaffender. Und in diesem Jahr rückt das Festival die eigene Heimat noch stärker in den Mittelpunkt: Noch nie waren so viele Filmproduktionen aus Oberschwaben im Programm vertreten.

Dazu gehört auch die neue Oberschwaben-Kurzfilmtour. Sechs regionale Kurzfilme feiern am Samstag in der Linse in Weingarten ihre Premiere als gemeinsames Programm. Im Frühjahr 2027 sollen sie dann durch verschiedene Gemeinden der Region touren. Für Reichert und Kutter ist das Festival damit auch eine Bühne für die nächste Generation der Filmszene.

Im sechsten Jahr haben sie in Ravensburg und Weingarten einen festen Treffpunkt für Filmbegeisterte und Filmschaffende geschaffen.

Ausverkaufte Vorstellungen und eine spannende Zukunftsfrage

Dass Filme aus der Region beim Publikum ankommen, zeigt sich schon jetzt: Der Rutenfest-Film „Vaterstadt“ ist sowohl in Ravensburg als auch in Weingarten restlos ausverkauft! Auch sonst hat das Festival noch einiges zu bieten. Am Samstag (10. Oktober) feiert „Amore mio – Niemand ist wie Du“ seine Weltpremiere im Frauentorkino. Hauptdarsteller Paolo Francesco Möller reist dafür aus Berlin an. Seine Schauspielkollegin Ann-Kathrin Kramer ist mit einer persönlichen Videobotschaft dabei.

Doch bei aller Festivalfreude steht eine wichtige Veränderung bevor. Das Frauentorkino soll künftig zum Theater- und Veranstaltungsort werden. Damit müssen sich die Filmtage nach einer neuen Spielstätte in Ravensburg umsehen. Ein möglicher Kandidat wäre das Kino „Die Burg“ am Marienplatz. Dort sind Investitionen geplant, um die Kinokultur in der Ravensburger Innenstadt zu erhalten. Ob das Kino tatsächlich eine neue Heimat für das Festival werden könnte, ist allerdings noch offen.

Fest steht: Mit der Linse in Weingarten gibt es schon seit Beginn der Filmtage Oberschwaben einen bewährten zweiten Festivalstandort. Und Helga Reichert und Adrian Kutter haben auch nach sechs Jahren offenbar noch jede Menge Lust auf großes Kino. Ganz nach dem Motto: The show must go on!

Die Filmtage Oberschwaben laufen noch bis Sonntag, 11. Oktober. Für einige Vorstellungen gibt es Tickets an den jeweiligen Kinokassen. Das komplette Programm findet ihr hier.

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