Frank Schmidt geht davon aus, dass er den 1. FC Heidenheim nach dieser Saison wahrscheinlich verlassen wird. Das sagte der 52-Jährige vor dem Start in die neue Zweitliga-Spielzeit gegen den VfL Osnabrück.
„Grundsätzlich bleibt die Aussage so stehen, dass es mutmaßlich meine letzte Saison wird“, erklärte Schmidt. Eine kleine Hintertür lässt sich der langjährige FCH-Trainer allerdings offen. Im Fußball solle man grundsätzlich niemals nie sagen.
Zwei anstrengende Jahre liegen hinter dem FCH
Die vergangenen beiden Spielzeiten in der Bundesliga haben Schmidt nach eigenen Angaben viel Kraft gekostet. Der FCH musste lange gegen den Abstieg kämpfen, erlebte mehrere Sieglos-Serien und viele Rückschläge.
Die Jahre seien zwar schön, aber auch sehr kräftezehrend gewesen, sagte Schmidt. Die vielen Misserfolge seien nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Bereits Ende April hatte er erstmals angedeutet, seinen Vertrag möglicherweise nicht mehr zu verlängern.
Verein will weiter um Schmidt kämpfen
FCH-Vorstandschef Holger Sanwald will einen Abschied des Trainers noch nicht akzeptieren. Solange Schmidt nur von seiner „mutmaßlich“ letzten Saison spreche, werde der Verein alles versuchen, um ihn doch noch von einer Verlängerung zu überzeugen.
Mit möglichen Nachfolgern beschäftigt sich der 1. FC Heidenheim nach Angaben von Sanwald derzeit nicht. Im Laufe der Saison wolle man den richtigen Zeitpunkt finden, um erneut über Schmidts Zukunft zu sprechen.
Seit 2007 Cheftrainer in Heidenheim
Frank Schmidt hatte den Trainerposten beim FCH im September 2007 übernommen. Seitdem führte er den Verein von der Oberliga bis in die Bundesliga.
Am Samstag startet Schmidt gegen den VfL Osnabrück in seine 20. Saison als Heidenheimer Cheftrainer. Sein aktueller Vertrag läuft bis zum Sommer 2027.