Friedrichshafen: Autozulieferer ZF legt Zahlen vor

Hopp oder Top?

Sparmaßnahmen und geplante Stellenstreichungen: Hinter dem Autozulieferer ZF liegt ein turbulentes Geschäftsjahr. Nun will der Vorstand Bilanz ziehen.

Der Autozulieferer ZF legt am Donnerstag (10.00 Uhr) seine Bilanz für das Jahr 2024 vor. ZF-Vorstandschef Holger Klein und Finanzvorstand Michael Frick wollen auch einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr und die Konzernstrategie geben.

Vor rund einem Monat hatten Medienberichte für Wirbel gesorgt, wonach der Zulieferer eine Abspaltung seiner Antriebssparte «E-Division» prüft. Die Sparte macht mit mehr als 32.000 Beschäftigten 11,5 Milliarden Euro Umsatz.

ZF: Kein Verkauf geplant

Der Stiftungskonzern dementierte den Verkauf und erklärte, dass er seine Antriebssparte auf mögliche Partnerschaften mit anderen Unternehmen vorbereite. Ziel sei es, die Sparte eigenständiger zu machen, damit sich ein Partner finanziell beteiligen könne, hatte ein Sprecher erklärt.

Das Unternehmen ist einer der weltweit größten Automobilzulieferer mit rund 169.000 Mitarbeitern an 160 Standorten in 30 Ländern. 2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von rund 46,6 Milliarden Euro.

In den kommenden Jahren will ZF bis zu 14.000 Stellen in Deutschland abbauen. Die Autoindustrie steckt angesichts der schwachen Konjunktur in der Krise und leidet unter der mauen Nachfrage – vor allem nach E-Autos.

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