Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit sinkt

Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt: Die Lage bei uns in Schwaben hat sich im März verbessert.

Lage im Agenturbezirk Ulm

Im März waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Ulm 7 313 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet und damit 314 Personen oder 4,1 Prozent weniger als im Monat davor. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent zurück, vor einem Jahr lag sie bei 3,2 Prozent. „Die Lage am Arbeitsmarkt ist weiterhin gut, die Arbeitslosigkeit ging auch im März zurück“, berichtet Mathias Auch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ulm. „In den vergangenen 15 Jahren gab es in einem März nur im Jahr 2019 weniger Arbeitslose“, fährt der Agenturleiter fort.

Der Agenturbezirk im Landesvergleich

Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Ulm sank zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und lag im Berichtsmonat bei 2,4 Prozent. Damit blieb Ulm unter den Agenturbezirken in Baden-Württemberg erneut der Bezirk mit der niedrigsten Quote im Land. Im Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenquote bei 3,2 Prozent. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg lag mit 3,4 Prozent ebenfalls 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert. Zum Vorjahr waren es 0,9 Prozentpunkte weniger.

Lage im Agenturbezirk Donauwörth

Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, berichtet zur aktuellen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: „Auf dem Arbeitsmarkt in unserer Region ist eine deutliche Frühjahrsbelebung erkennbar. Die Arbeitslosigkeit in unserem Agenturbezirk, der die Landkreise Dillingen, Donau-Ries, Günzburg und Neu-Ulm umfasst, ist im März gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt 2 Prozent; im Februar lag sie noch bei 2,2 Prozent. Derzeit sind 6.405 Menschen arbeitslos gemeldet, 464 weniger als vor einem Monat. Der „Frühjahrseffekt“ bildet sich durch den Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den Männern ab, da diese häufiger in den Außenberufen beschäftigt sind. Hier ist die Arbeitslosigkeit um 7,9 Prozent zurückgegangen – bei den Frauen dagegen nur um 5,3 Prozent. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert und sowohl die Zahl der Arbeitslosen als auch die Arbeitslosenquote liegen sogar unter dem Vorkrisenniveau. Damit haben wir bundesweit das niedrigste Niveau.“ Von den 6.405 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 3.742 (minus 480 im Vergleich zum Vormonat) bei der Arbeitsagentur und 2.663 (plus 16 im Vergleich zum Vormonat) in den vier Jobcentern Donau-Ries, Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm gemeldet.

Lage in der Region Bodensee-Oberschwaben

Die Zahl der Arbeitslosen in der Region Bodensee-Oberschwaben ist im März zurückgegangen. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg waren 12.549 Frauen und Männer ohne Beschäftigung gemeldet, 716 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um 4.258 Menschen zurückgegangen (minus 25,3 Prozent).

Zu den Kreisen im Sendegebiet

Biberach. „Im Landkreis Biberach blieb die Arbeitslosenquote bei 2,1 Prozent. Das ist auch im März der Spitzenwert unter den baden-württembergischen Kreisen“, sagt Mathias Auch. Im Jahr zuvor lag die Quote im Landkreis Biberach bei 2,6 Prozent. Mit 2 489 Frauen und Männern waren 76 oder 3,0 Prozent weniger Menschen arbeitslos als vor vier Wochen. Die Agentur für Arbeit in Biberach betreute 1 448 Menschen (minus 64), das Jobcenter des Landkreises Biberach betreute 1 041 Frauen und Männer (minus zwölf).

Alb-Donau-Kreis. 2 532 Menschen waren im Landkreis Alb-Donau arbeitslos und über die Agentur für Arbeit (1 520) oder das Jobcenter (1 012) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Das waren 96 Menschen oder 3,7 Prozent weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkte auf 2,2 Prozent zurück. „Der Alb-Donau-Kreis weist die zweitniedrigste Arbeitslosequote im Land aus und liegt dicht hinter dem Landkreis Biberach“, sagt Mathias Auch. Vor einem Jahr lag die Quote bei 3,1 Prozent.

Ulm. Im Stadtgebiet Ulm waren 2 292 arbeitslose Menschen über die Arbeitsagentur (1 057) und das Jobcenter (1 175) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Somit nahm die Arbeitslosigkeit zum Vormonat um 60 Personen oder um 5,1 Prozent ab. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent, das sind 1,2 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. „Unter den neun Stadtkreisen im Land bleibt Ulm weiterhin der einzige unter der Vier-Prozent-Marke“, betont Mathias Auch.

Günzburg. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Günzburg ist im März gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt 2 Prozent; im Februar lag sie noch bei 2,2 Prozent. Derzeit sind 1.511 Menschen arbeitslos gemeldet, 131 weniger als vor einem Monat. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert und sowohl die Zahl der Arbeitslosen als auch die Arbeitslosenquote liegen sogar unter dem Vorkrisenniveau.

Neu-Ulm. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Neu-Ulm ist im März gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,2 Prozent; im Februar lag sie noch bei 2,3 Prozent. Derzeit sind 2.255 Menschen arbeitslos gemeldet, 118 weniger als vor einem Monat. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert, die Arbeitslosenquote liegt unter dem Vorkrisenniveau, die die Zahl der Arbeitslosen noch darüber.

Bodenseekreis. 3.071 Arbeitslose (1.417 Frauen, 1.654 Männer), minus 237 zum Vormonat, Arbeitslosenquote im März: 2,5 Prozent

Konstanz. 5.523 Arbeitslose (2.395 Frauen, 3.128 Männer), minus 254 zum Vormonat, Arbeitslosenquote im März: 3,4 Prozent

Ravensburg. 3.955 Arbeitslose (1.714 Frauen, 2.241 Männer), minus 225 zum Vormonat, Arbeitslosenquote im März: 2,4 Prozent

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