Frühstartrente: 1.440 Euro vom Staat – diese Chance haben Familien in Schwaben!

Diese Chance haben Familien in Schwaben jetzt!

Bis zu 1.440 Euro vom Staat für die Zukunft der eigenen Kinder! Mit der neuen Frühstartrente sollen auch Familien in Schwaben profitieren. Doch wer bekommt das Geld, wie viel kann daraus werden und müssen Eltern jetzt etwas tun?

Geld vom Staat fürs eigene Kind – und daraus könnten später sogar mehrere Zehntausend Euro werden! Genau das ist die Idee hinter der neuen Frühstartrente. Ab 2027 sollen Kinder monatlich zehn Euro vom Staat für ihre spätere Rente bekommen. Das Geld wird für sie angelegt und kann über die Jahre wachsen. Allerdings profitieren nicht alle Familien.

Wer bekommt die 1.440 Euro?

Los geht’s mit den Kindern der Geburtsjahrgänge 2020 und 2021. Für den Jahrgang 2020 soll das Geld sogar rückwirkend für 2026 fließen. Danach kommen jedes Jahr die Kinder hinzu, die sechs Jahre alt werden.

Zwölf Jahre lang zahlt der Staat monatlich zehn Euro ein. Macht insgesamt 1.440 Euro pro Kind. Voraussetzung sind ein Wohnsitz in Deutschland und eine Steuer-ID. Die bekommen Kinder normalerweise automatisch.

Der Haken: Kinder, die vor 2020 geboren wurden, gehen leer aus. Eine Familie mit zwei Kindern aus den Jahren 2019 und 2021 bekommt also nur für das jüngere die Förderung.

Aus 1.440 Euro könnten 53.000 Euro werden!

Das Geld wird langfristig angelegt, unter anderem in Aktienfonds. Der Vorteil: Über Jahrzehnte können auch die Gewinne wieder neue Gewinne bringen.

Das Bundesfinanzministerium rechnet vor: Bei angenommenen sieben Prozent Gewinn pro Jahr nach Kosten könnten aus den 1.440 Euro bis zum 65. Geburtstag rund 53.000 Euro werden. Zahlen Eltern zusätzlich zehn Euro monatlich ein, wären sogar rund 107.000 Euro möglich.

Aber Achtung: Das sind nur Rechenbeispiele, keine garantierten Beträge. Außerdem verliert Geld durch steigende Preise an Wert. Bei zwei Prozent Inflation pro Jahr hätten die 53.000 Euro später nur noch die Kaufkraft von rund 19.400 Euro heute. Bei den 107.000 Euro wären es rund 38.700 Euro. Später können außerdem noch Steuern abgehen.

Müssen Eltern jetzt etwas tun?

Erst mal nicht! Eltern müssen kein eigenes Sparkonto für ihr Kind eröffnen. Die Förderung soll es trotzdem geben. Dann legt die Deutsche Bundesbank das Geld gesammelt an.

Wer möchte, kann zusätzlich eigenes Geld für sein Kind einzahlen. Die Verbraucherzentralen raten allerdings, vorher die Kosten zu vergleichen. Ein normales Kinderdepot kann günstiger und flexibler sein. Auch von Werbung mit besonderen Steuervorteilen sollten sich Eltern nicht zu zusätzlichen Einzahlungen verleiten lassen.

Wichtig zu wissen: Zum 18. Geburtstag gibt’s das Geld nicht einfach aufs Konto. Es ist für die spätere Rente gedacht und kann grundsätzlich frühestens ab 65 ausgezahlt werden. Wer das Geld bei der Bundesbank liegen lässt, muss es spätestens bis zum 35. Geburtstag in einen eigenen Altersvorsorgevertrag übertragen lassen.

Wann geht es los?

Der Start ist für den 1. Januar 2027 geplant. Der Finanzausschuss des Bundestags hat bereits zugestimmt. Am Freitag, 16. Oktober, soll der Bundestag über das Gesetz abstimmen. Auch der Bundesrat muss noch zustimmen.

Für Eltern in Schwaben heißt das: Noch muss niemand etwas beantragen oder unterschreiben. Die staatliche Förderung soll auch ohne eigenen Vertrag gesichert sein.

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