Für was steht eigentlich der Rosenmontag?

Aschermittwoch, Weiberfastnacht, Fastnacht – und eben der Rosenmontag. Der Tag gehört für Jecken und Narren zur fünften Jahreszeit und wird ausgiebig gefeiert. Jeder hat davon schon gehört, aber was genau ist der Rosenmontag eigentlich?




Der Rosenmontag steht dafür Unsinn zu treiben, der niemandem schadet oder sogar verboten ist. Das war vor allem für die Christen in strengeren früheren Zeiten von großer Bedeutung, denn sogar die Kirche erlaubte an diesem Tag, sich über Sünden lustig zu machen und nicht alle Gebote so streng zu nehmen. Da wird dann schon mal das ein oder andere Bier zu viel getrunken und Scherze auf Kosten anderer getrieben.

Rosenmontag und Rosen?

Daher kommt wohl auch der Name: Rosenmontag. Ein möglicher Ansatz ist nämlich, dass es sich dabei nicht um „Rosen“ handelt, sondern um ein altes Wort mit Dialekt: „Raserei“. Das lässt auf die ausschweifende Umzüge, die es wohl schon im Mittelalter gab, zurückführen. Ein gesetzlicher Feiertag ist der Rosenmontag jedoch nicht.

Der Rosenmontag, der Montag vor dem Aschermittwoch, wird in Deutschland vor allem in den Hochburgen Köln, Mainz und Düsseldorf mit großen Umzügen gefeiert und stellt den würdigen Höhepunkt der Karnevalstage dar. Denn zum Rosenmontag sind die Umzüge mit Motivwägen und verkleideten Fußgruppen ein Brauch. Dabei werden politische, sportliche und auch alltägliche Ereignisse symbolisiert. Und das schon seit 1823.

Doch neben all den Faschingsfanatikern gibt es natürlich auch die, die sich an Rosenmontag am liebsten im Bett verkriechen wollen und mit den ganzen Narren, Konfetti und Umzügen nichts zu tun haben wollen. Da scheiden sich die Geister, doch dieses Jahr wird man wohl sowieso auf einen digitalen „Umzug“ zurückgreifen müssen. Wir wünschen euch trotzdem eine schunkelnd schöne Narrenzeit.

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