Fusion der Kirchenbezirke Ulm und Blaubeuren schreitet voran

Beschluss der Bezirkssatzung bei gemeinsamer Bezirkssynode

Bei einer gemeinsamen Sondersynode der Evangelischen Kirchenbezirke Ulm und Blaubeuren wurde die Bezirkssatzung für den künftigen Evangelischen Kirchenbezirk Ulm/Alb-Donau beschlossen.

Bei der gemeinsamen Sondersynode der Evangelischen Kirchenbezirke Ulm und Blaubeuren am vergangenen Freitag in Dornstadt haben die Vertreterinnen und Vertreter aus den Kirchengemeinden und Werken in getrennten Abstimmungen mit einer Enthaltung (Bezirkssynode Ulm) und einer Gegenstimme (Bezirkssynode Blaubeuren) die Bezirkssatzung für den künftigen Evangelischen Kirchenbezirk Ulm/Alb-Donau beschlossen.

Fusion der Kirchenbezirke Ulm und Blaubeuren schreitet voran

Mit diesem wichtigen Schritt steht der Fusion der beiden Kirchenbezirke zum 1. Januar 2026 nichts mehr im Wege. Zu dem neuen Kirchenbezirk gehören dann 64.243 Gemeindeglieder in 41 Kirchengemeinden (Stand Ende 2023), sowie die Evangelischen Bezirksjugendwerke Blaubeuren und Ulm mit dem CVJM Ulm, das Evangelische Bildungswerk Ulm/Alb-Donau mit Medienstelle und der bisherige Evangelische Diakonieverband Ulm/Alb-Donau.

Organisatorisch aufgeteilt wird der neue Kirchenbezirk in die drei Teilgebiete Ulmer Alb, Ulm und Blaubeuren. Zu diesem Teilgebiet gehören dann die evangelischen Kirchengemeinden des bisherigen Kirchenbezirks Blaubeuren. Dieser wird zum 31. Dezember 2025 aufgelöst.

Hintergrund

Das Blaubeurer Dekanat blickt auf eine lange evangelische Tradition zurück: Bereits 1534 wurde die Reformation eingeführt, etwa ab 1560 war Blaubeuren Dekanssitz und ist auch durch sein evangelisches Seminar bekannt. Der Kirchenbezirk Ulm ist hingegen organisatorisch im 19. Jahrhundert entstanden, weil die ehemalige freie Reichsstadt erst 1810 württembergisch wurde. Allerdings gab es bereits lange vorher am Münster einen Superintendenten, der heute einem Dekan entsprechen würde.

Das könnte Dich auch interessieren

12.09.2025 Buch erschienen: Fusion des Evangelischen Kirchenbezirks Blaubeuren und Ulm Am 31. Dezember 2025 endet nach 469 Jahren eine Ära: Der Evangelische Kirchenbezirk Blaubeuren fusioniert mit dem Kirchenbezirk Ulm. Ein Schritt mit Weitblick, der unter dem optimistischen Motto ‚Auf geht`s!‘ steht. Diese Verbindung markiert nicht nur das Ende einer langen eigenständigen Geschichte, sondern auch den Beginn einer neuen, aufregenden Phase. Um diesen Abschied angemessen zu 30.03.2026 Religiöses und kulturelles Highlight: Lebendiger Kreuzweg zieht wieder durch Ulm und Neu-Ulm Der spektakuläre „Lebendige Kreuzweg“ der italienischen Gemeinde in Ulm und Neu-Ulm findet wieder am Karfreitag statt. Die traditionsreiche Veranstaltung gehört zu den eindrucksvollsten religiösen Inszenierungen in der Region. Der Beginn ist traditionell gegen 18 Uhr auf dem Rathausplatz in Neu-Ulm. Von dort aus setzt sich die Prozession in Bewegung und führt über mehrere Stationen durch 09.07.2025 Proteste vor Kirche - Hagel kritisiert Langenau scharf: „Untragbare Zustände sofort beenden“ Nach der Eskalation der pro-palästinensischen Proteste in Langenau hat CDU-Landesvorsitzender Manuel Hagel deutliche Worte gefunden – und in einem scharf formulierten Brief Bürgermeisterin Daria Henning zum Handeln aufgefordert. Die Stadt müsse endlich aktiv werden, so Hagel, und die ausufernden Proteste vor der Martinskirche unterbinden. Das berichtet die Südwestpresse. Landesbischof Gohl hatte vorab die ausbleibende Unterstützung 18.06.2026 MUT-TOUR macht Halt in Ulm: Offen über psychische Gesundheit sprechen Die MUT-TOUR hat am Donnerstag, 18. Juni, Halt in Ulm gemacht. Auf dem Münsterplatz entstand dazu ein Marktplatz für psychische Beratung. Organisiert wurde die Aktion vom Team Chancengerechtigkeit und Vielfalt der Stadt Ulm. Mit dabei waren unter anderem das Recovery College, die Schwangerschaftsberatung, die Telefonseelsorge und das Heyoka Theater. Ein besonderer Blickfang war die Wünschemaschine