Galaxy Watch9 oder Watch Ultra2: Welche Uhr passt zu welchem Alltag?

Smartwatches im Vergleich

Die Galaxy Watch9 ist leichter und zurückhaltender, die Watch Ultra2 setzt auf einen größeren Akku und höheren Schutz. Viele grundlegende Funktionen teilen sich beide Modelle trotzdem.

ine Smartwatch muss nicht möglichst viele Funktionen besitzen. Sie muss zu dem passen, was am Handgelenk tatsächlich gebraucht wird. Genau darin unterscheiden sich die Galaxy Watch9 und die Galaxy Watch Ultra2 stärker als beim Prozessor oder bei den grundlegenden Sensoren.

Die Galaxy Watch9 gibt es in 40 und 44 Millimetern. Je nach Größe wiegt sie 31,5 beziehungsweise 34 Gramm. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, die Uhr ist als Bluetooth- und als LTE-Variante erhältlich. Damit richtet sie sich vor allem an Menschen, die Benachrichtigungen, Trainingseinheiten und Gesundheitsdaten im Alltag erfassen möchten, ohne eine besonders große Uhr zu tragen.

Die Watch Ultra2 gibt es ausschließlich mit LTE und einem 47 Millimeter großen Titangehäuse. Sie wiegt 61,5 Gramm und fällt damit deutlich kräftiger aus. Dafür bietet sie einen größeren Akku, mehr Speicher, ein helleres Display und höhere Schutzklassen.

ALLTAG ODER OUTDOOR

Samsung gibt für die Galaxy Watch9 abhängig von der Größe Akkukapazitäten von 390 beziehungsweise 445 mAh an. Ohne dauerhaft eingeschaltetes Display soll eine Nutzungsdauer von bis zu 40 Stunden möglich sein.

In der Watch Ultra2 steckt ein 800-mAh-Akku. Samsung nennt eine Nutzungsdauer von bis zu 80 Stunden bei deaktiviertem Always-on-Display. Die tatsächliche Laufzeit hängt bei beiden Modellen unter anderem von LTE, GPS, Displayhelligkeit und Trainingsaufzeichnung ab.

Auch beim Display und bei der Widerstandsfähigkeit liegt der Schwerpunkt der Ultra2 klar auf dem Außeneinsatz. Ihre Spitzenhelligkeit beträgt laut Samsung bis zu 5.000 Nits, bei der Watch9 sind es bis zu 3.000 Nits. Die Ultra2 erfüllt unter anderem 10 ATM und IP69K. Die Watch9 ist mit 5 ATM und IP68 für den üblichen Alltag und Aktivitäten im flachen Wasser ausgelegt.

Bei Prozessor, Arbeitsspeicher und Dual-GPS sind beide Modelle ähnlich ausgestattet. Zahlreiche Fitness- und Gesundheitssensoren teilen sie ebenfalls. Bestimmte medizinische Funktionen benötigen allerdings ein kompatibles Samsung-Smartphone. Grundsätzlich setzen beide Uhren ein Android-Smartphone ab Android 13 voraus.

Die Galaxy Watch9 und Watch Ultra2 im Überblick* gibt es im Samsung Shop.

Vor dem Kauf sollten deshalb diese Fragen geklärt werden:

Für eine eigenständige LTE-Nutzung wird neben der passenden Ausführung auch ein kompatibler Mobilfunktarif benötigt. Samsung bietet die Galaxy Watch9 und Watch Ultra2 auch in Verbindung mit Tarifen* an. Vor einem Abschluss sollten Preis, Laufzeit, Datenvolumen und mögliche Zusatzkosten geprüft werden.

Bis zum 22. September 2026 bewirbt Samsung zudem Trade-in-Vorabzüge für beide Modelle. Die konkrete Höhe richtet sich nach dem eingetauschten Altgerät und den jeweiligen Teilnahmebedingungen.

Für die meisten alltäglichen Anwendungen ist die leichtere Watch9 die ausgewogenere Lösung. Die Ultra2 lohnt sich vor allem dann, wenn längere Akkulaufzeit, robustere Bauweise und Funktionen für anspruchsvollere Outdoor-Aktivitäten regelmäßig benötigt werden.

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