Sie sehen aus wie kleine Tiere, Süßigkeiten oder Obst und lassen sich beliebig zusammendrücken: Sogenannte Squishies sind bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Doch Verbraucherschützer warnen vor einigen dieser Spielzeuge. In bestimmten Produkten wurde sogar der krebserregende Stoff Benzol gefunden. Andere enthalten Chemikalien, die unter anderem die Atemwege reizen können. Die Stiftung Warentest hat deshalb vor unsicheren Squishies gewarnt. Allerdings sind nicht alle Produkte gefährlich.
Besonders riskant ist ein Trend aus den sozialen Medien. Dabei werden Squishies in der Mikrowelle erhitzt, damit sie weicher werden. Manche Figuren sind mit Gel oder Flüssigkeit gefüllt, andere mit Sand oder kleinen Kügelchen. Gerade bei Gel und Flüssigkeit droht Gefahr: Die Füllung kann extrem heiß werden. Platzt die Hülle anschließend beim Zusammendrücken, kann es zu schweren Verbrennungen kommen. Verbraucherschützer warnen deshalb ausdrücklich davor, Squishies zu erhitzen.
Wer solche Spielzeuge zu Hause hat, sollte sie genauer anschauen. Die Stiftung Warentest rät dazu, beschädigte oder stark chemisch riechende Squishies wegzuwerfen. Auch eine fehlende Herstelleradresse auf der Verpackung ist ein Warnsignal. Von Squishies mit Sandfüllung raten die Experten derzeit vorsorglich ab, weil die Herkunft des Sandes oft unklar ist. Kinder unter drei Jahren sollten wegen möglicher Kleinteile vorsichtshalber gar nicht mit Squishies spielen.