Geflohener Psychiatrie-Patient bei Konstanz: Polizei warnt vor psychischem Ausnahmezustand

Vorsicht

Von dem geflohenen Psychiatrie-Patienten aus Konstanz fehlt weiter jede Spur. Jetzt wurde bekannt, warum der Mann dort untergebracht war.

Ein 20-jähriger Patient ist am Samstag aus der Psychiatrie Reichenau bei Konstanz geflohen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei dem Mann um einen Gewalttäter: Er war nach einem Messerangriff auf seinen Mitbewohner in einer Asylunterkunft in Trossingen dauerhaft untergebracht. Das Opfer wurde bei dem Angriff lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Der Täter leidet an paranoider Schizophrenie und gilt als schuldunfähig.

Seit seiner Flucht läuft eine intensive Fahndung. Der Ärztliche Direktor der Psychiatrie, Jan Bulla, warnte vor einem möglichen psychischen Ausnahmezustand des Mannes, betonte jedoch, dass derzeit keine konkrete Gefahr von ihm ausgehe, diese aber nicht ausgeschlossen werden könne.

Beschreibung des Gesuchten

Der Mann ist etwa 187 Zentimeter groß, schlank und trägt einen dünnen Oberlippenbart. Seine Haare sind kurz, schwarz und lockig. Bei seiner Flucht war er mit einer schwarzen Weste, schwarzer Hose, einem grünen Pullover, blauen Schuhen und einer schwarzen Mütze bekleidet.

Die Polizei bittet die Bevölkerung dringend um Hinweise.

Das könnte Dich auch interessieren

01.12.2025 Geflohener aus Psychiatrie bei Konstanz ist noch flüchtig Nach der Flucht eines 20-Jährigen aus dem Zentrum für Psychiatrie in Konstanz am Samstag fehlt von dem Mann weiter jede Spur. Die Fahndung läuft, wie die Polizei mitteilte. Am Samstagnachmittag floh der Mann zu Fuß aus der Psychiatrie Reichenau bei Konstanz. Die Polizei bittet um Hinweise und warnt vor einem psychischen Ausnahmezustand des Mannes. Der 07.06.2025 Reichenau: 31-jähriger kehrt freiwillig in die Psychiatrie zurück Wie die Polizei Konstanz noch in der Nacht mitteilte, kehrte der 31-jährige am Abend von sich aus in die Einrichtung am Bodensee zurück. Laut Polizei hatte er am Morgen dort randaliert und war danach geflohen. Die Polizei startete daraufhin eine Öffentlichkeits-Fahndung nach dem als gewalttätig geltenden Mann. 21.10.2025 Konstanz: 50-jähriger muss wegen brutalen Mordes in die Psychiatrie Der Mann ist wegen einer paranoiden Schizophrenie schuldunfähig. Der Jordanier soll seinen ehemaligen Sexualpartner aus der Überzeugung heraus getötet haben, er könne seine Gedanken lesen. Der Mann stach nach Auffassung des Gerichts Ende Januar mit einem 20 Zentimeter langen Küchenmesser in der Konstanzer Wohnung des 36-Jährigen 72 Mal auf ihn ein. Beide hatten demnach zuvor zusammen 13.10.2025 Mehr als 70 Mal zugestochen: Mann wegen Mordes vor Landgericht Konstanz Weil er einen Mann mit 72 Messerstichen getötet haben soll, steht ein 50-Jähriger von Montag an vor dem Landgericht Konstanz. Der Mann mit jordanischer Staatsbürgerschaft soll im Wahn gehandelt haben. Weil die Staatsanwaltschaft von Schuldunfähigkeit ausgeht, handelt es sich um ein Antragsverfahren, bei dem es um die Unterbringung in einer Psychiatrie geht. Die Tat soll