Die Ulmer Vesperkirche in der Pauluskirche schließt nach vier Wochen ihre Türen. Am Dienstag war mit der „First Lady im Ländle“ Gerlinde Kretschmann auch prominente Unterstützung vor Ort. Sie packte selbst mit an und half bei der Essensausgabe.
Seit 31 Jahren öffnet die Pauluskirche jeden Winter für einen Monat ihre Türen für die Vesperkirche. Ziel ist es, bedürftigen und einsamen Menschen in der kalten Jahreszeit zu helfen mit warmen Mahlzeiten, Gesprächen und Begegnungen auf Augenhöhe. Über das Projekt „Vesperkirche Plus“ wurden zudem nachhaltige Hilfsangebote vermittelt, etwa Beratung und ein neuer Haarschnitt.
Für Schirmherrin Gerlinde Kretschmann ist die Aktion ein Herzensprojekt. Bei ihrem Besuch betonte sie die Bedeutung des Ehrenamts und der gelebten Solidarität. Genau davon lebt die Ulmer Vesperkirche: Mehr als 350 Ehrenamtliche engagierten sich in diesem Jahr im Team um Pfarrer Peter Heiter.
Der zeigt sich zufrieden mit der diesjährigen Bilanz. Vier Wochen lang stand die Vesperkirche für Hilfe, Begegnung und Zusammenhalt in der Ulmer Innenstadt. Der Besuch der Schirmherrin kurz vor Abschluss der Aktion setzte dabei noch einmal ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für alle Helfer und Gäste.