Gewerkschaft ver.di ruft zu Warnstreiks bei der Post auf

Tarifsteigerungen gefordert

Bis einschließlich Samstag müssen sich Baden-Württemberger auf Engpässe im Brief- und Paketverkehr einstellen.

Die Gewerkschaft ver.di setzt weitere Warnstreiks bezüglich der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Post an. Bis zum morgigen Samstag, den 1. März, legen Beschäftigte in der Brief-, Verbund-, und Paketzustellung ihre Arbeit nieder. Betroffen davon sind unter Anderem die Landkreise Heidenheim, Alb-Donau-Kreis, Biberach und Ravensburg.

Tarifverhandlungen

Das letzte Angebot der Deutschen Post wurde von vielen Arbeitnehmern als unzureichend empfunden. „Die Beschäftigten haben von ihrem Arbeitgeber deutlich mehr Wertschätzung für ihre täglich geleistete Arbeit verdient,“ so Andreas Henze, Fachbereichsleiter für Postdienste in Baden-Württemberg.

ver.di fordert nun für die rund 170.000 Mitarbeiter der Deutschen Post eine Tarifsteigerung von sieben Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Ebenso stehen bis zu drei weitere Urlaubstage auf der Agenda.

Die Verhandlungen werden am kommenden Montag wieder aufgenommen.

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