Am Samstagnachmittag hat die Polizei in Giengen an der Brenz drei Kinder auf einem E-Scooter entdeckt. Ein Elfjähriger stand am Lenker, zwei weitere Kinder fuhren auf der Trittfläche mit.
Als die Kinder den Streifenwagen bemerkten, versuchten sie offenbar, vor der Polizei zu flüchten. Dabei war der E-Scooter deutlich schneller als die erlaubten 20 km/h unterwegs. In einer Linkskurve verloren die Kinder die Kontrolle und stürzten ins Grüne. Alle drei Kinder blieben bei dem Sturz zum Glück unverletzt.
Bei der anschließenden Kontrolle gab der elfjährige Fahrer laut Polizei an, dass der Elektroroller sogar bis zu 60 km/h schafft. Ob das Fahrzeug tatsächlich so schnell fahren kann, ist noch nicht bestätigt. Die Beamten stellten außerdem fest, dass der Roller nicht versichert war und der Elfjährige natürlich keine entsprechende Fahrerlaubnis besaß.
Die Polizei stellte den E-Scooter sicher, um ihn durch ein Gutachten überprüfen zu lassen. Der Elfjährige wurde einem Elternteil übergeben. Auch gegen den Bruder des Kindes wird ermittelt. Dabei geht es um den Verdacht des Zulassens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie um einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.