Im Prozess um den Angriff auf die Ulmer Niederlassung des israelischen Rüstungsunternehmens Elbit Systems ist Greta Thunberg als Zuschauerin im Gerichtssaal erschienen. Die schwedische Aktivistin ist vor allem durch ihren Einsatz fürs Klima bekannt geworden, tritt inzwischen aber auch im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg und pro-palästinensischen Protesten auf.
Der Besuch der 23-Jährigen dürfte dem Verfahren zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen. Eine direkte Rolle im Prozess hat Thunberg nach bisherigen Informationen nicht.
Angeklagt sind fünf Pro-Palästina-Aktivisten. Sie sollen im September 2025 in die Ulmer Niederlassung von Elbit Systems eingebrochen sein und dort Inventar im Wert von rund 1,4 Millionen Euro zerstört haben. Wir hatten berichtet.
Der Prozess findet in Stuttgart statt, hat aber wegen des mutmaßlichen Tatorts klare Bedeutung für Ulm. Bisher war das Verfahren immer wieder von Tumulten, Zwischenrufen und Befangenheitsanträgen geprägt.