Das Drogenlabor befand sich in einer Autowerkstatt in Regensburg und wurde Anfang Juli vom Rauschgift-Einsatzkommando des Landeskriminalamtes Bayern entdeckt. Zwei Männer im Alter von 30 und 51 Jahren wurden bei der Razzia verhaftet. Einer von ihnen hat seinen Wohnsitz in Heidenheim.
Bei der Durchsuchung wurden 300 Kilo Amphetamin und 2,5 Tonnen Streckmittelderivate gefunden. Außerdem wurden mehrere Geräte zur professionellen Herstellung von Rauschmitteln zum Verkauf im Ausland sichergestellt. Den polizeilichen Maßnahmen waren umfangreiche verdeckte Ermittlungen vorausgegangen. Diese wurden vom Bayerischen Landeskriminalamt und den Länderpolizeien Baden-Württemberg und Niedersachsen unterstützt.
Captagon gehört zur Gruppe der Amphetamine. Die Droge macht hochgradig abhängig und kann Angstzustände, Depressionen und Halluzinationen auslösen.