Grünes Licht für Übernahme von Go-Ahead-Regionalbahn durch ÖBB

Die österreichische Bundesbahn ÖBB darf die in Bayern und Baden-Württemberg aktive Tochtergesellschaft des britischen Bahnkonzerns Go-Ahead übernehmen.

Die EU-Kommission teilte am Donnerstag mit, das Vorhaben gebe keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken. Die Übernahmepläne waren vergangenes Jahr bekanntgegeben worden. ÖBB-Vorstandschef Andreas Matthä sagte: «Wir sehen in Süddeutschland gutes Potenzial, im Personenverkehr noch stärker zu wachsen.» Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Info Go-Ahead

Go-Ahead Deutschland beschäftigt 1000 Menschen und betreibt mit 144 elektrischen Triebzügen Regionalverkehre im Stuttgarter Netz mit Remsbahn, Residenzbahn, Filstalbahn, Frankenbahn und Murrbahn, im Allgäunetz München – Lindau und im Augsburger Netz nach München, Würzburg, Aalen und Ulm.

Die EU-Kommission

Die Kommission wacht in der EU unter anderem darüber, dass Unternehmen keine zu große Marktmacht erlangen und etwa durch eine Monopolstellung den Wettbewerb verzerren können.

Das könnte Dich auch interessieren

27.03.2025 Durchdrehende Autoreifen lösen Feueralarm in Tunnel aus Autofahrer haben in einem Tunnel an der Grenze von Bayern und Baden-Württemberg einen Feueralarm ausgelöst, indem sie Reifen haben durchdrehen lassen. Zuvor war die Feuerwehr mit sieben Fahrzeugen zum örtlichen Felderhaldetunnel in Isny im Allgäu ausgerückt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Doch als die Einsatzkräfte ankamen, entdeckten sie kein Rauch oder Feuer. Erst später wurde klar, 11.04.2025 Ulm/Neu-Ulm: Neuer Wohnmarktbericht 2025 ist da 26.03.2025 Gänstorbrücke Ulm/Neu-Ulm: Warum der Abriss stockt Die Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm ist ein wichtiger Verkehrsknoten über die Donau. Doch der Abriss der alten Brücke und der geplante Neubau kommen aktuell nicht wie gewünscht voran, wie die Südwest Presse berichtet. Viele Bürger fragen sich: Warum geht es auf der Baustelle kaum voran? Vorschubgerüst verzögert sich – Baugrund bereitet Probleme Eigentlich hätte 19.03.2025 Ulm/Neu-Ulm: Spatenstich für neue Adenauerbrücke Die Adenauerbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm wird neu gebaut. Mit rund 80 Millionen Euro entsteht ein moderner Neubau als Ersatz für die 70 Jahre alte Brücke. Heute war Spatenstich. Mit etwa 94.000 Fahrzeugen täglich ist die Adenauerbrücke die meistbefahrene Verbindung zwischen den beiden Städten. Die Brücke aus den 1950er-Jahren wird durch eine zeitgemäße Konstruktion ersetzt.