Ein technischer Defekt in einem landwirtschaftlichen Betrieb hat am Donnerstagnachmittag zu einem ungewollten Zufluss von Gülle in die Donau geführt. Gegen 16:10 Uhr meldete ein Landwirt der Integrierten Leitstelle, dass die Pumpe, die für den Transport der Gülle zuständig war, ausgefallen war. Durch den Defekt gelangten schätzungsweise 10 bis 15 Kubikmeter Gülle über einen kleinen Bach in den Fluss.
Schnelle Maßnahmen durch die Feuerwehr
Die Feuerwehr war umgehend vor Ort und leitete Sofortmaßnahmen ein, um den weiteren Zufluss von Gülle in die Donau zu verhindern. Zudem wurden von der Abwassermeisterei Sigmaringen zwei Wasserproben entnommen, um die Auswirkungen des Gülle-Lecks auf die Wasserqualität zu untersuchen.
„Wir mussten schnell handeln, um Schlimmeres zu verhindern und den Gülleeintrag zu stoppen“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Pumpe wurde bereits nach kurzer Zeit repariert, sodass der Zufluss von Gülle gestoppt werden konnte.
Umweltschäden noch unklar
Der Fachbereich Umwelt des Landratsamtes Sigmaringen wurde ebenfalls informiert und wird die Situation weiter überwachen. Ob das Gülle-Leck zu einem nennenswerten Umweltschaden geführt hat, ist noch nicht abschließend bewertet. Die Wasserproben werden derzeit analysiert, um festzustellen, ob und in welchem Ausmaß die Wasserqualität der Donau beeinträchtigt wurde.
Weitere Details zum Vorfall werden nach der Auswertung der Wasserproben und der Schadensbewertung bekanntgegeben.