Häftlinge in Ulm bekommen testweise PCs

50 kleine Computer

In zwei Gefängnissen in Baden-Württemberg startet ein Testlauf, der Häftlingen das Surfen am Computer erlaubt. Die Teststationen: Schwäbisch Gmünd und Ulm.

Für das Pilotprojekt wurden 50 Mini-PCs bestellt, damit sollen die Inhaftierten dann im Internet unterwegs sein dürfen. Getestet wird das auch im offenen Vollzug in Ulm, der Platz für über 150 Häftlinge bietet.

Teil der Resozialisierung

Wann es mit der Testphase losgeht, ist aber noch unklar. „In den für den Pilotversuch vorgesehenen Bereichen der Justizvollzugsanstalten werden die Hafträume derzeit mit einer Internetanbindung ausgestattet“, erklärte ein Sprecher des Justizministeriums. „Es lässt sich noch nicht sicher absehen, wann die Geräte einsatzbereit in den Hafträumen sein werden.“ Ursprünglich sollte das Projekt schon seit letztem Jahr laufen, im Herbst 2022 war es bereits angekündigt worden. Ziel der Aktion ist es, den Gefangenen die Rückkehr in die Gesellschaft zu erleichtern. Der Zugang ins Internet ist für die Häftlinge allerdings eingeschränkt. Sie können von der Justiz streng kontrolliert werden. Für das Projekt wurden 200.000 Euro veranschlagt.

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